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Die Skaterin Teil 04
Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byKrystanX
... seltsamerweise empfand sie in diesem Moment keinen Schmerz. Ihr Körper fühlte sich auf einmal so unnatürlich kraftlos an. Olivia hatte einen Arm um sie gelegt und drückte ihren zarten Mädchenkörper an sie. Sie realisierte es kaum, sie hörte das Winseln des Hundes nicht, der auf dem Boden lag, die Spitze noch immer in seiner Brust. Mit großen leeren Augen blickte sie hinauf zu dem Mann, der langsam auf sie zu kam. Schritt für Schritt, kam er näher. Sie hörte das Pochen ihres Herzens. Er richtete die Pistole genau zwischen ihre grünen Augen. Sie weigerte sich die Augen zu schließen, weigerte sich den Tod zu akzeptieren, und doch fühlte sie seine Nähe. Es war ein kurzes, schnelles Leben für die Skaterin. "Live fast, die young", war ein geflügelter Spruch. Für sie wurde er nun zur grausamen Realität. *** "Soll leicht kommst du mir nicht davon, Fotze!", fauchte Igor, der hinter Ace in den alten Nazischrein humpelte. Seine Hose war blutgetränkt und er musste sich auf einen Baseballschläger stützen. "Lass sie uns schön langsam töten, Boss!", forderte der von Kim entstellte Handlanger. "Bitte, Boss. Lass mich mit ihr meinen Spaß haben, nach dem sie mir fast den Schwanz abgebissen hat!" Ace blickte zu seinem schwer verwundeten Hund und nickte. Der Hund war noch jung, doch er bedeutete ihm viel. Sein Blut floss und tränkte den roten Teppich, mit dem der Zuhälter diesen alten Empfangssaal des Nazibunkers ausgestattet hatte. Ace war zwar kein Nazi, aber er kannte viele ...
... wohlhabende Männer, die diese Kulisse für ihre perversen Spielchen liebten und dafür eine Menge Geld zahlten. Nun hatte eine der Requisiten das Schicksal seines geliebten Hundes besiegelt. "Mach mit ihr, was du willst", meinte er knapp. Das niedergeschossene Mädchen sollte dafür büßen. Er fluchte leise, dass er nicht früher abgedrückt hatte und sich lieber das Schauspiel ansehen wollte, wenn sein Hund das dumme Ding zerfleischt. Nun, Igor würde sie bestimmt büßen lassen. Er griff Olivia fest ins Haar und riss sie von Kim los. Für das kleine Mädchen hatte er noch Verwendung, während die andere nur noch Abfall war, der in seinen Augen entsorgt werden sollte. "Nein, nein!", brüllte Olivia und wehrte sich überraschend heftig, auch wenn sie natürlich keine Chance gegen den brutalen Griff des Zuhälters hatte. Trotzdem hatte er Mühe, sie zu bändigen. Sein Handlanger indes trat an ihm vorbei und hob seinen Baseballschläger, sodass Kim ihn sehen musste. "Siehst du diesen Kolben?", meinte Igor, in dessen Augen inzwischen der blanke Wahnsinn lauerte. "Siehst du ihn? Ich werde ihn dir gleich in die Fotze rammen, bis er dir zum Hals raus kommt. Ich werde dich pfählen und ausweiden, während du darum bettelst, dass ich dich töte." Kim hätte vermutlich Angst zeigen sollen, doch sie war inzwischen zu schwach dafür. Ihr erschöpfter Körper hatte viel Blut verloren, trotzdem kämpfte sie gegen die drohende Ohnmacht an. Sie wollte dem Tod so lange es ging ins Auge sehen. Sie glaubte nicht an ...