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Der Bademeister 1v9
Datum: 04.02.2021, Kategorien: Betagt, Autor: bynachtaktiv
=== Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt. Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt. © 2006 - 2007 === "Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?" Felix Knoll schaute seiner Sachbearbeiterin tief in die wundervollen blauen Augen. Sabine Müller hielt dem Blick stand, ja, sie erwiderte ihn kokett. Sie mochte den älteren Herrn, der seit einiger Zeit regelmäßig bei ihr erschien und um Arbeit nachsuchte. Mit seinen 55 Jahren war er zwar doppelt so alt wie sie selbst, aber sie mochte Silberlocke -- so nannte sie ihn im Geiste -- weil er nie unhöflich war und so charmant mit ihr flirtete. Daß Silberlocke darüber hinaus immer noch fit wie ein Turnschuh war, hatte sie erst vor einigen Tagen erleben müssen, als er sie auf der Treppe locker abgehängt hatte. "Was haben sie denn gegen den Job eines Bademeisters?", lächelte sie Felix an. "Sie haben doch selber in ihrem Lebenslauf geschrieben, daß sie als Jugendlicher in den Ferien im Freibad gearbeitet haben." "Also wenn das so ist, dann verschaffen sie mir doch gleich einen Job bei der Polizei!" Sabine Müller zog ein wenig die Augenbraue hoch und schaute Felix fragend an. Ob sie eigentlich weiß, wie sexy sie diese kleine Macke von ihr macht?, dachte Felix, der ...
... doch tatsächlich ein Zucken in der Leistengegend verspürte. "Ähm, ja, das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz", sagte Sabine. "Na, wenn mich Bodenaufwischen und Mülleimerausleeren als Bademeister qualifiziert, was würde ich dann erst bei der Polizei reißen können - Wo ich doch lange Zeit bei den Schülerlotsen war." Sabine hielt sich die Hand vor dem Mund und konnte sich ein Lachen gerade noch verkneifen. "Sie sind mir ja vielleicht einer ... Herr Knoll ... ehrlich!" Sabine rutschte nervös auf ihrem Stuhl hin und her. Das jugendliche Grinsen von Felix versetzte ihre Hormone in Wallung. "Ja ist doch wahr!", setzte Felix noch einen oben drauf und mimte den Beleidigten. Geholfen hatte es ihm aber nichts. Sabine blieb eisenhart und als Felix das Büro seiner Sachbearbeiterin eine Viertelstunde später verließ, hielt er einen Umschlag in den Händen, in dem sich die Papiere befanden, mit denen er sich vorstellen sollte. Sabine stand in der an ihr Büro angrenzenden Teeküche und rauchte am offenen Fenster. Sie war erregt, um nicht zu sagen: feucht. Und das irritierte sie, zumal ihr das jetzt schon zum zweiten Mal passiert war, nachdem sie mit Herrn Knoll gesprochen hatte. * Zwei Wochen später trat Felix seinen Dienst an. Den Gesundheitscheck hatte er mit Bravour bestanden, den Leistungstest ebenfalls und als er die Unterlagen vorlegte, die er noch aus seiner aktiven Zeit als Ersthelfer hatte, war die Sache für seinen Chef unter Dach und ...