1. Es begann im Nachtzug (Neu)


    Datum: 09.02.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: bySakuraLove

    ... hatten.
    
    „Natürlich, komm doch rein", antwortete ich schnell. Eigentlich wollte ich ja alleine sein, doch jetzt dachte ich mir, dass etwas Ablenkung auch nicht schlecht wäre.
    
    „Danke, puh ist das wieder heiß heute. Fährst du auch nach (...)? Ach übrigens, ich bin Yoshiko", plapperte sie munter drauf los.
    
    Sicher hätte es mich bei meiner derzeitigen Gefühlslage nerven müssen, aber diese Frau (oder war sie ein Mädchen? Bei jungen Japanerinnen kann man das immer so schlecht einschätzen) schaffte es doch tatsächlich mich von der ersten Sekunde mit ihrer Art anzustecken.
    
    „Stefanie, aber sag ruhig Steffi und ja ich fahre auch nach (...), zu meiner Schwester", gab ich mit einem gezwungenen Lächeln zurück.
    
    Sie nickte, sah mich an, legte den Kopf ein wenig schief und fragte: „Irgendwie scheint es mir, als ginge es dir nicht gut. Möchtest du lieber alleine sein? Dann suche ich mir ein anderes Abteil."
    
    Ihre Stimme war in dem Moment sehr einfühlsam.
    
    „Nein bleib ruhig, es stimmt zwar das es mir nicht gut geht ..., um ehrlich zu sein, mir geht's grade echt scheiße, aber sicher tut etwas Ablenkung auch gut. Außerdem ist der Zug so voll, dass du sicher nirgendwo anders einen vernünftigen Platz bekommst", antwortete ich und meinte es wirklich ernst, was mich selbst überraschte.
    
    Eigentlich wollte ich in Ruhe nachdenken, doch diese Frau begann mich zu interessieren. Sie hatte etwas an sich, das ich nur schwer beschreiben kann.
    
    Ich sage es gleich, ich hatte mich, soweit ...
    ... ich weiß nie für Frauen interessiert.
    
    Mit 15 hatte ich mal mit meiner besten Freundin rumgeknutscht, aber das war ein Spaß, der nach ein paar Gläsern von Mamas Sekt, den wir heimlich getrunken hatten (Gott haben wir damals Ärger bekommen) passiert und danach auch nie wieder vorgekommen ist.
    
    Doch Yoshiko hatte etwas was, trotz meines Ärgers, eine gewisse Faszination auf mich ausübte.
    
    Wir fuhren nun schon wieder eine Weile und unterhielten uns. Dabei erfuhr ich, dass Yoshiko zu Besuch bei ihren Eltern war und nun wieder nach Hause fuhr, da sie, wie meine Schwester in (...) lebt und studiert. Inzwischen kam auch der Zugbegleiter durch, um Yoshikos Ticket zu kontrollieren. „Ich ziehe die Vorhänge zu, falls sie ein wenig schlafen wollen. Dann weiß ich, dass ich hier nicht mehr kontrollieren muss", sagte er beim Hinausgehen.
    
    Kurz danach stellte Yoshiko die Frage, die ich irgendwie befürchtet hatte: „Sorry, wenn ich jetzt total neugierig wirke, aber magst du vielleicht erzählen, wieso es dir so dreckig geht? Ich weiß, wir kennen uns eigentlich nicht, aber reden hilft oftmals, mir zu mindestens."
    
    Der Blick, den sie mir entgegenbrachte, hatte etwas Beruhigendes und ich bekam das Gefühl, dass ich mich diesem Menschen anvertrauen konnte. Keine Ahnung warum, aber nach diesen wenigen Minuten war mir so, als ob ich sie schon lange kennen würde.
    
    Also begann ich ihr mein Leid zu klagen.
    
    „Ich hatte bis heute einen Freund. Wir hatten zwar noch getrennte Wohnungen, planten ...
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