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Ina
Datum: 07.03.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bybumsfidel
... nicht in lautes Lachen auszubrechen und auch Ina kann sich trotz der ernsten Situation ein Kichern kaum verkneifen. Enttäuscht zieht Ganesh von dannen. Von Huren, die eine Menge sehen und hören, hatte er sich mehr Information versprochen. Und selbst wenn sie keine Huren waren, eigentlich hätten sie nachfragen müssen, warum er sie suchte. Irgendwie waren die Zwei verdächtig. "Puh, das war knapp", seufzt Ina. "Wir hätten ihn fragen sollen, was er überhaupt von uns will", die den Fehler bemerkt hatte. "Ja, damit er uns direkt sein Messer in die Rippen jagen kann. Ich hätte lieber seinen Schweif im Bauch gehabt", erklärt Hirkani, die im Moment mehr mit dem Unterleib denkt. "Hey, was ist mit Deiner Unberührtheit? Du kannst so ein kostbares Gut doch nicht jedem dahergelaufenen Straßenräuber opfern!" "Aber wenn er doch so süß aussieht!" Hirkani trauert echt der verpassten Gelegenheit nach. "Weißt Du was? Wir werden Dir einen reichen Mann suchen, der Dir ordentlich was für Deine Jungfernschaft zahlt. Danach kannst Du dann ficken, so oft und wen immer Du willst." "Ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt will. Bis jetzt bin ich mit unserer Arbeitsteilung ganz zufrieden." Kein Wunder, bis auf Ajith hatten sie ja auch nichts zwischen den Beinen gehabt. Die anderen Nebengeschäfte liefen so gut, dass sie auf weitere Einkünfte gut verzichten konnten. So redeten sie es sich jedenfalls ein, aber der wahre Grund war, dass ihnen schlicht die Erfahrung fehlte. Einen ...
... Zuhälter, der ihnen die Männer zuführte, wollten sie nicht. Einfach so auf der Straße einen Fremden ansprechen, trauten sie sich nicht. Und die Bauersleute am Wegesrand waren zu arm, um für außereheliche Vergnügungen zahlen zu können. Schlechte Zeiten um sich selbstständig zu machen! "Warte mal ab. Du wirst schon noch auf den Geschmack kommen." "Auf den bin ich schon gekommen", lacht Hirkani. Ina bezieht die Bemerkung auf ihre neu eingeführten gemeinsamen nächtliche Spielchen. Ina hat ihre Bedenken bezüglich der Vorgaben aus dem Kamasutra über Bord geworfen. Schließlich ist sie keine Prinzessin mehr und kann als Bürgerliche das Leben voll auskosten. Angefangen hatte dies zwei Tage nach dem Erlebnis mit Ajith. Sie lagen zusammen im Stroh in einer Scheune, in der sie untergekommen waren, und hatten ihre Kleidung ab- und unter sich gelegt. "Hirkani, darf ich Dich mal was fragen? Etwas sehr Persönliches?" So schüchtern kannte Hirkani ihre ehemalige Herrin nicht. "Ja, natürlich", antwortete sie gespannt. "Als dieser Kleine Dich geleckt hat, war das Dein erster Orgasmus?" Ina erwartete eigentlich eine Beichte bezüglich dieses Stallburschem Liam und hätte gegen eine ausführliche Beschreibung weiterer Sexszenen nichts einzuwenden gehabt. "Nein. Ich hab es mir davor schon häufiger selbst besorgt. Und Du?", fragte Hirkani statt dessen. Wenn schon eine peinliche Befragung stattfand, dann wollte Hirkani auch was davon haben. Doch Ina achtete schon lange nicht mehr ...