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Ina
Datum: 07.03.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bybumsfidel
... aber doch nicht so", regt sie sich langsam ab. "Also, ich denke am Ende unserer Reise kann ich Euch meine Entscheidung mitteilen", mischt Ganesh sich ein, der Hirkanis Arme probehalber loslässt. "Wenn diese Furie da sich bis dahin wieder beruhigt hat, bin ich gerne bereit über Euren Vorschlag ernsthaft nachzudenken." "Streng bloß Deinen Grips nicht an", flucht Hirkani schon etwas ruhiger. "Gut, dann wäre das ja geklärt", bestimmt Ina und dann überrascht sie beide, nachdem sie unter Hirkani hervorgekrabbelt ist: "Aufgrund der besonderen Situation und da wir beide ja gemeinsam beschlossen haben, dass ich Ganesh unsere Dankbarkeit ausdrücken soll ..." "Red nicht so geschwollen daher", fällt Hirkani ihrer ehemaligen Chefin ins Wort. "Das hört sich ja an, als wollte Dein Ex eine Rede halten." "... bestimme ich hiermit, dass Ganesh heute Nacht bei mir schläft." "Und ich?", brummt Hirkani überrumpelt. "Unter der Kutsche, wo sonst?" "Kommt nicht infrage!" "Dann gibt es noch eine andere Möglichkeit. Du leistest uns Gesellschaft und schaust zu." Verblüfft über so viel Frechheit bleibt Hirkani mit offenem Mund stehen, während Ina Ganesh an der Hand nimmt und mehr oder weniger in die Kutsche schubst. Ina entzündet in der Enge der Kutsche eine Kerze und beginnt sich zu entkleiden. Ihre großen Titten entlocken Ganesh ein Schnalzen der Bewunderung, was Hirkani, die draußen alles mithört, überhaupt nicht begeistert. "Zieh Dich aus", flüstert Ina ...
... drinnen, "ich will Deinen Schwanz sehen." Endlich kann sie Worte sagen, die sie sich bei Prinz Jandoo niemals getraut hätte. Irgendwie hat die neu gewonnene Freiheit Vorteile, auch wenn die Annehmlichkeiten eines Palastes unwiederbringlich verloren gegangen sind. Ganesh zieht sein Hemd über seine breiten Schultern und entblößt eine behaarte Brust. Seine Tätowierung, die ihn als Diener Jadoos ausweist, erregt keinerlei Aufmerksamkeit mehr. An seinen Hüften spürt er Inas Hände, die langsam seine Hose herunterzieht. Erstaunt erblickt sie einen beschnittenen Penis. "Fehlt da nicht was?", findet Ina schließlich die Sprache zurück. "Was fehlt da?", meldet sich Hirkani, die, immer noch leicht sauer, die Gesellschaftsvariante vorzieht. "Es ist doch alles dran, oder?" "Eben nicht", hält Ina ihr der Einfachheit halber Ganeshs Gemächt hin. Wozu große Erklärungen abgeben, wenn ein einfacher Blick alles sagt? "Hey, kein Problem, ja?", kündigt Ganesh eine Erklärung an. "Meine Eltern waren Muslime. Ich bin angeblich mit sieben Tagen beschnitten worden, kann mich aber nicht mehr so recht daran erinnern", grinst er. "Kurz darauf sind meine Eltern bei einer Überschwemmung ums Leben gekommen. Aufgewachsen bin ich bei einer hinduistischen Pflegefamilie. Du siehst hier also einen beschnittenen Hindu. Einmaliges Sonderangebot, so was kriegt Ihr sonst in ganz Indien nicht!" Hirkani hat bei dem Wort Muslim schon einen Schreck bekommen. Mit den Vorschriften des Islam hat sie sich noch nie ...