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Das Bangkok Syndikat 06
Datum: 30.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... später klopfte es an der Tür. „Ja bitte?", fragte Tom auf Englisch. Statt einer Antwort wurde die Tür geöffnet, dann steckte Alain seinen Kopf ins Zimmer. „Hey, ihr Liebchen! Wann kommt Ihr denn endlich frühstücken? Der Doktor und ich können nicht ewig Konversation führen. Ich kotze gleich, der Typ ist genauso spießig, wie meine Eltern." Tom blickte neben sich, Uaan nickte. „Gut. Wir kommen. Sind in zehn Minuten da." „Beeilt Euch!" Alain warf Uaan einen leidenden Blick zu. „Mein Gott, ich brauche unbedingt wieder was zum Ficken." Tom griff sich einen Schuh und warf ihn gegen die Tür. „Hau ab, du Arsch!" Das Frühstück war reichhaltig und ganz nach dem Geschmack der jungen Deutschen. Es gab Brot, Butter, Wurst, Schinken, Käse, Eier, verschiedene Konfitüren, dazu Joghurt und viele unterschiedliche Fruchtsorten. Auch verwickelte der Hausherr sie in eine lebhafte Konversation, fragte die beiden jungen Männer nach deren Zuhause, erkundigte sich nach den Berufen und wollte auch wissen, wie ihnen sein Land gefiel. Tom ging gern darauf ein, während Alain dem Gespräch eher lustlos folgte und sich in Zurückhaltung übte. Er dachte unentwegt an Nori und deren Versprechen. Scheiße! Er hatte so viel Geld dafür bezahlt. „Wann kommt Eure Herrin zurück, Doktor?" Der Thailänder wurde bleich, es schien ihm peinlich zu sein, an seine Neigung und den gestrigen Sklavengruß seiner Domina gegenüber erinnert zu werden. „Mistress Nori wartet auf meinen ...
... Anruf und holt Sie dann ab, Alain." Tom zeigte sich erstaunt. „Warum nur Alain? Und was ist mit uns?" Doktor Katanaa zuckte mit seinen Schultern. „Sie hat nur etwas von Alain gesagt. Sie hätte ihm etwas besorgen sollen, meinte sie nur." Der Deutsch-Franzose lehnte sich zurück und schloss seine Augen. Ein Traum schien für ihn in Erfüllung zu gehen. „Ist das krass? Mann, das wird so geil! Eine richtige Sklavin." Tom blickte seinen Freund angewidert an. „Seit wann stehst du auf solch einen Sado-Maso-Scheiß?" Alain grinste. „Schon immer, Tom. Müsstest mal meine diesbezügliche Sammlung daheim sehen. Hab mich in dieser Richtung nur bedeckt gehalten. Wäre nicht gut, wenn das meine Alten spitz bekämen, verstehst?" Tom hatte wirklich ein Problem damit, noch Sympathie für Alain zu empfinden. Er schien in diesem Land regelrecht zu entarten. „Und was willst du mit dem Mädchen machen?" Alain grinste breit, hob seinen Zeigefinger und zeigte eine verneinende Geste. „Da wird nicht aus dem Nähkästchen geplaudert. Aber sie wird richtig leiden, die Schlampe, das verspreche ich dir." Der devote Jurist hatte das Gespräch verfolgt, schien nun aber genug davon zu haben. Er entschuldigte sich und verließ den Tisch. „Sie rufen doch jetzt an, oder Doc?", rief ihm Alain hinterher. Dr. Katanaa nickte nur. Als er außer Sichtweite war, äußerte Tom seine Bedenken. „Mir gefällt das nicht. Erst Christian, jetzt du. Nori hat etwas vor, das spüre ich ...