1. Der Romméklub


    Datum: 05.04.2021, Kategorien: Gruppensex Autor: byLillyMaus

    Schon über vier Wochen wohnte Claudia schon in Hannover und immer noch hatte sie keine Bekannten gefunden. Manchmal fragte sie sich schon, warum sie hierher gezogen war. Jeder Tag verlief wie der andere, aufstehen, arbeiten, nach Hause gehen, fernsehen und schlafen. Irgendwie kotzte sie schon an.
    
    Dabei war sie eine nette, recht gut aussehende Frau von siebenundzwanzig Jahren. Ein Meter und fünfundsiebzig Zentimeter war sie groß, zwar ein wenig mollig, aber gut anzusehen. Und sie hatte eine wunderschöne Brust, groß und noch fest, sie betrachtete sie oft abends vor dem Spiegel. 85 D oder E musste sie kaufen. Immer wieder massierte sie diese, damit sie auch fest blieb. Und ihre braunen Haare hatte sie lang, sie fielen über die Schulter.
    
    Sah sie für andere immer zu vornehm aus? Sie wusste es nicht, aber es fiel ihr schwer, einen Bekanntenkreis aufzubauen. Eine kurze Weile ging es gut, doch dann ging es wieder auseinander. Sie hatte schon oft darüber nachgedacht, aber noch keine Antwort gefunden.
    
    In ihrer Nachbarschaft hatte sie bemerkt, dass es dort einen Romméklub gab. Marion, Judith, Frank und Holger waren die, welche da wohl mitmachten. Sie spekulierte, dort mitzumachen, Rommé spielen konnte sie, und ob da vier oder fünf mitspielen, das machte ja doch wohl nichts aus. Es wäre doch mal etwas anderes, Neues. Sie musste Judith, die sie am besten kannte, einmal fragen. Wenn das ginge, dann wäre sie nicht mehr so einsam, könnte mit den Leuten können und ihr Leben wäre ...
    ... wieder lebenswert.
    
    Und sie traf die Nachbarin gleich am nächsten Tag.
    
    „Hallo Judith, wie geht's?", fragte sie.
    
    „Oh ja, gut und dir?", fragte diese zurück.
    
    „Mir auch. Muss gleich zur Arbeit. Aber ich wollte dich noch etwas fragen. Sag mal, ihr habt doch einen Klub oder habt einen gebildet. Nicht wahr? Und da wollte ich mal fragen, ob ich bei euch mitmachen kann. Dann wäre ich auch nicht mehr so allein. Du kannst die Anderen mal fragen, ob sie etwas dagegen haben. Es wäre wirklich toll, wenn das ginge und ich bei euch mitmachen könnte. Weißt du, ich spiele auch sehr gern."
    
    „Aha", sagte Judith nur. „Und du hast auch gern einen richtigen Joker in der Hand?"
    
    „Na klar, ich sammel die und irgendwann geht's dann los, zack, zack!"
    
    „Gut ich frage mal und sage dir Bescheid, Claudia!", freute sich Judith.
    
    So ging das Gespräch zu Ende und Claudia ging zur Arbeit.
    
    ***
    
    Zwei Tage später trafen sie sich wieder. Judith winkte und als sie zusammen waren, meinte sie: „Du, ich habe die anderen gefragt und sie meinten, dass wir es mal probieren könnten. Also, wenn du Lust hast, dann komm doch morgen Abend zu mir."
    
    „Oh ja gern", sagte Claudia, „da freue ich mich schon drauf. Aber ich hoffe, ihr spielt nicht so hart, sondern lasst auch mal zwischendurch einen Scherz zu."
    
    „Oh ja, darauf kannst du dich verlassen", lächelte Judith.
    
    ***
    
    Am Samstagabend ging Claudia nach oben. Sie wusste ja, wo Judith wohnte. Natürlich hatte sie einen Strauß Blumen mitgebracht, denn ...
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