1. Weihnachten im Schnee 06


    Datum: 08.05.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMacWrite

    ... liebt ihrer Mutter über alles und hat ein ausgezeichnetes Verhältnis zu ihr. Deshalb hat sie sofort ein schlechtes Gewissen, weil sie bis jetzt so wenig Zeit mit ihr verbracht hat. Sie entschuldigt sich bei Sven und Katharina und schlendert zu ihrer Mutter, die sich anscheinend angeregt mit den Nachbarn unterhält.
    
    „Hallo Mama", macht sich Elke bemerkbar.
    
    „Hallo Schatz, schön, dass du deine alte Mutter auch mal zur Kenntnis nimmst", frotzelt Jutta und nimmt ihre Tochter in den Arm und gibt ihr einen mütterlichen Kuss.
    
    „Tut mir leid, dass wir noch keine Zeit zum Reden hatten", entschuldigt sich Elke bei ihr, „aber morgen komme ich ganz bestimmt."
    
    Da nimmt Jutta ihre Hand und zieht sie mit sich, bevor die Nachbarn sie in ein Gespräch verwickeln können.
    
    Als sie dann etwas Abseits stehen und vor neugierigen Ohren sicher sind, umarmt Jutta ihre Tochter und fragt leise: „Wie geht es dir mein Kind?"
    
    „Warum fragst du Mama?"
    
    „Na ja du warst mal bis über beide Ohren in Sven verliebt und jetzt triffst du ihn nach so langer Zeit wieder... und dann verlobt er sich auch noch ausgerechnet mit deiner besten Freundin, obwohl sie sich erst einige Tage kennen, da könnte es ja sein, dass du traurig bist", erklärt Jutta ihrer Tochter.
    
    Elke schnallt sofort, dass ihre Mutter irgendwie Verdacht geschöpft hat.
    
    'Jetzt nur nichts Falsches sagen', denkt sie und antwortet.
    
    „Ach Mama das ist doch schon eine Ewigkeit her. Ich lebe mein eigenes Leben und bin glücklich damit. ...
    ... Ich gönne es Katharina von ganzem Herzen. Du weißt ja, dass sie bisher kein Glück mit den Männern hatte", versucht sie ihrer Mutter aufzutischen.
    
    „Spatzl, du weiß schon, dass du mit deiner Mutter redest! Ich kenne dich schon dein ganzes Leben und mir machst du so schnell nichts vor. Aber ihr seid alt genug und wisst hoffentlich, was ihr tut", kommentiert sie den Versuch sich rauszureden.
    
    „Mama glaub mir, ich bin glücklich, wie es ist", versucht Elke erneut abzulenken.
    
    „Ist ja schon gut Kind, ich gönne es dir ja, aber ihr solltet demnächst vorsichtiger sein und nicht in der Öffentlichkeit miteinander rummachen. Nicht das ein anderer euch erwischt", erklärt Jutta und gibt damit zu, dass sie Bescheid weiß.
    
    „Du... du weißt es?", fragt Elke verunsichert. „Weiß es Papa auch?"
    
    „Ja ich weiß, dass ihr ein Dreiecksverhältnis habt. Und, Nein, dein Papa weiß es noch nicht."
    
    Flehentlich schaut Elke ihre Mutter an und bittet sie, es ihm nicht zu verraten, zu mindestens jetzt noch nicht.
    
    „Keine Angst Kind, er wird dich schon nicht enterben, wenn er es erfährt", witzelt Jutta.
    
    „Mama, darum geht es mir doch nicht. Aber wenn, dann möchte ich es ihm selbst erklären", spricht Elke ärgerlich.
    
    „Das weiß ich doch Spatzl. War doch nur ein Scherz. So und jetzt werde ich mal nach deinem Vater suchen und in nach Hause lotsen. Es bleibt aber bei morgen?", entschuldigt sich Jutta und lässt eine nachdenkliche Tochter zurück.
    
    Geistesabwesend ruft sie ihrer Mutter hinterher: „Ja ...