1. Weihnachten im Schnee 06


    Datum: 08.05.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMacWrite

    ... verstärkt, als Katharina erwidert: „Was glaube ich dir nicht? Du hast mir ja noch nicht gesagt, was dich wirklich beschäftigt."
    
    Jetzt wird es Sven ziemlich mulmig, wie sollte er da wieder rauskommen.
    
    Um etwas Zeit zu gewinnen, schlägt er vor, dass sie erst einmal duschen und frühstücken gehen, bevor er ihnen erzählt, was ihn bedrückt.
    
    Schweren Herzens willigen die beiden Freundinnen ein und wollen ihm ins Bad folgen.
    
    „Nein, ich dusche allein, sonst wird das mit dem Frühstück nichts", erklärt er aber und verschwindet schnell im Bad.
    
    *
    
    Überraschenderweise, denn meist brauchen ja Frauen etwas länger im Bad, sind alle drei schon 30 Minuten später auf dem Weg zum Frühstück.
    
    Aber auch die 30 Minuten haben ihm nicht geholfen, klarer zu sehen und so hat er beschlossen, seine 'Frauen' reinen Wein einzuschenken.
    
    Sie suchen sich einen Tisch etwas abseits, damit sie nach dem Frühstück in Ruhe reden können.
    
    Elke die neugierigere von beiden fängt auch sogleich an als fertig gefrühstückt haben.
    
    „Nun spann uns nicht so auf die Folter. Raus mit der Sprache! Was ist los mit dir? Ist es etwa wegen unserem Verhältnis?", will sie wissen.
    
    „Ja und nein", beginnt er und sucht nach den richtigen Worten. „Es ist nicht so, dass ich bereue, was wir getan haben, aber ich bin etwas verwirrt. Ich dachte immer, ich bin monogam und war so glücklich, dass ich Katharina gefunden habe, nachdem mich meine Freundin mit meinem Bruder betrogen hat. Allein dass ich Katharina so ...
    ... kurz nach meiner Trennung, jetzt schon einen Heiratsantrag gemacht habe, ist ungewöhnlich -- oder?"
    
    Katharina und Elke lauschen seine Ausführungen gespannt und antworten nicht, weil es eine rein rhetorische Frage ist.
    
    „Aber ich liebe sie wirklich und kann mir nicht mehr vorstellen, ohne sie zu leben. Aber jetzt stelle ich fest, dass ich auch Elke immer mehr liebe und deshalb habe ich Angst, dass ich etwas falsch mache und euch beide verlieren könnte. Ist verrückt nicht wahr?"
    
    Diesmal antwortet Katharina, bevor er weiter reden kann: „Das ist nicht verrückt. Mir geht es auch so und ich denke, auch Elke denkt ähnlich. Sven du bist der erste Mann, dem ich wieder wirklich vertraue und glaube, dass er mich liebt. Und das, obwohl du schon eine Menge aus meiner Vergangenheit weißt. Und ich liebe Elke und bin so glücklich, dass du mich nicht vor die Wahl gestellt hast, zwischen euch zu wählen. Aber ich gebe auch zu, dass ich Zweifel hatte, ob es funktioniert. Aber seit gestern Nacht, bin ich mir sicher, dass es eine Familie zu dritt funktioniert."
    
    Und Elke bestätigt es: „Sven mir geht es genauso. Als Katharina den Vorschlag machte, dass ich die dritte in eurem Bund sein soll, war ich skeptisch. Wir haben zwar schon Dreier gemacht, aber da war keine Liebe mit im Spiel. Ich hatte die Angst, dass du mich als Rivalin ansiehst und ich dann als fünftes Rad am Wagen ende. Aber letzte Nacht, habe ich ganz deutlich gespürt, dass du auch etwas für mich empfindest und ich übrigens auch ...
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