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Lange Winter
Datum: 05.06.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byMaria1969
... genug. Das mit Carlo ging mir aber nicht mehr aus dem Sinn. Ich wollte das so nicht stehen lassen, gegebenenfalls durch ein Gespräch die Wogen glätten falls es Unmut gab. Je eher um so besser. Garnicht erst gären lassen. Ich ging dann nach einem kurzen wälzen im frischen Schnee bekleidet ins Haus zurück, wollte nicht noch Öl ins Feuer gießen falls mich Franco trifft. Im Haus war soweit alles ruhig. Von meinem Gatten keine Spur. Ich zog mir in meinem Zimmer eilig ein langes Nachthemd an und schlich schon wieder in den Flur. Schob zwei dicke Scheite in den Ofen, ging dann gleich weiter. Ohne anzuklopfen, um gegebenenfalls Franco nebenan nicht aufzuschrecken, öffnete ich die Türe zu Carlo's Zimmer und schlüpfte leise hinein. Carlo lag auf dem Bett, sein nackter Oberkörper ragte aus der bauschigen Zudecke heraus. Die Öffnung in der Wand ließ reichlich warme Luft vom Kachelofen ins Zimmer strömen, eine Kerzenlaterne am Kopfende auf dem Nachtkasten tauchte das Kopfkissen in warmes Licht. Er las ein Buch, wie ich näher trat erkannte ich ein Mathematikbuch. Er sah mich etwas fragend an. „Carlo, können wir einen Moment reden?" „Sicher, Mama!" Er rückte seinen Körper nach hinten zur Wand, stützte seinen Kopf auf den Ellenbogen, raffte mit der anderen Hand die Zudecke vor seinem Körper. Schuf mir damit Platz zum setzen. Für den Moment war mir etwas unbehaglich, alleine schon das Thema über was ich mit ihm reden wollte. Musste. Viele Jahre waren solche Themen aus meinem ...
... Leben komplett verschwunden. Ich suchte Worte zusammen. „Wie geht es dir, Carlo?" „Ganz gut, warum fragst du?" „Weil du vorhin so schnell davon gelaufen bist." „Na ja, war ja auch etwas blöd, oder?" „Weil wir miteinander geschlafen hatten?" „Nein, das nicht. Das war echt schön!" Innerlich fiel mir ein kleiner Stein vom Herzen, ich legte spontan meine Hand auf seinem freien Oberarm ab. „Es war weil mich mein Bruder so angesehen hatte." „Wie angesehen? Ich bekam das nicht mit." Ich hatte ja dessen Schwanz im Mund. „Na ja, so kritisch irgendwie. Ich fühlte mich einfach beobachtet." „Das kann ich verstehen. Sonst war nichts?" „Nein. Auch wenn es insgesamt irgendwie komisch war hat es schon Spaß gemacht. Du fühlst dich echt noch an wie eine junge Frau." Das Kompliment zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen. „Danke!" „Und du lächelst wieder. So schön hast du Jahre schon nicht mehr gelächelt." „Ja, mir geht es auch gut. Ihr beide habt etwas in mir entfacht was ich schon Jahre vermisst hatte. Einfach mal wieder Frau sein zu dürfen. Als Frau gesehen zu werden. Nicht nur Arbeitskraft und Magd." Pause. In meinem Kopf arbeitete es. Sollte ich jetzt einfach gehen? Es war alles gesagt. Oder doch noch nicht? „Magst du noch was dazu sagen, Carlo?" „Nein. Warum? Oder was willst du hören?" Ich zuckte mit den Schultern. „Vielleicht dass es so schön war dass du es irgendwann mal wiederholen möchtest?" Er grinste mich breit an. „Da hat wohl ...