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Lange Winter
Datum: 05.06.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byMaria1969
... juchzte und zappelte vor Freude. Ein herzerweichendes Bild. „Wenn du magst kannst du deiner Schwester den Schneeanzug anziehen, wir müssen uns für die Messe unten im Tal fertig machen." Ich hielt Carlo den winzigen Overall und die kleinen Stiefelchen hin, sofort begann er das kleine Mädchen warm zu verpacken, was diese auch geduldig mit sich machen ließ. Die Messe war dann ein recht bewegender Teil des Tages, sowohl für uns als auch für unsere Gäste. Viele Jahre durfte ich das schon nicht mehr erleben, entsprechend neugierig begrüßten uns dann auch die Nachbarn aus dem Dorf. Heide lief und stand die ganze Zeit untergehakt bei Bernardo, was mir denn auch eine kleine Schrecksekunde bescherte: Unsere Architektin war ebenfalls mit ihrer Familie in der Kirche und natürlich erspähte sie Bernardo, begrüsste ihn Freudig. Heide grüßte höflich auf Italienisch zurück, aber der folgenden Unterhaltung zwischen Bernardo und der Architektin auf Italienisch konnte sie natürlich nicht mehr folgen, sie lächelte einfach gütig dazu. Dann begann glücklicherweise die Orgel zu spielen und alle nahmen endgültig ihre Plätze ein. Am Ende des Gottesdienstes strömten die Besucher dem Ausgang zu, Heide blieb bei Bernardo untergehakt, die Architektin wollte ihnen nach, wurde jedoch von den strömenden Massen, von den seitlich aus den Bankreihen tretenden Menschen etwas abgehalten und mit letzter Konsequenz wollte sie sich offensichtlich nicht durchdrängeln. Deshalb schlenderte sie neben mir ...
... zum Ausgang, Carlo trug die kleine Veronica paar Leute vor uns. Wir würden uns eh weit hinten in einer Seitenstrasse bei Heide's fettem Geländewagen treffen. „Frohe Weihnachten, Magdalena!" „Frohes Fest, Chiara!" „Wie läuft es auf eurer Baustelle?" „Im Moment ist es ruhiger, wir haben die nächsten 5 Wochen Gäste, deshalb müssen wir etwas vorsichtiger mit der Lärmentwicklung sein. Aber wir bleiben dran und danach geht es richtig los." Etwas brannte Chiara auf der Zunge, man merkte es ihr an. Bis sie damit herausplatzte: „Die Frau an Bernardo's Seite? Ist das auch ein Gast?" Mit einer solchen Frage hatte ich instinktiv gerechnet, war insgeheim gewappnet: „Das ist seine Großmutter, Väterlicherseits." „Aha!" Chiara schien erleichtert. Es klang für sie Plausibel. Meine Eltern hätte sie gekannt und jeder hier wusste dass beide längst im Flachland einen Obstbaubetrieb führten. Sie kamen sehr selten auf Besuch, irgendetwas Böses musste hier damals vorgefallen sein. Aber mein Gatte Franco stammte ja auch aus dem Flachland, ein entfernterer Nachbar meiner Eltern, diesen angeheirateten Zweig der Familie kannte hier kaum jemand. Natürlich hatte ich gelogen, aber was sollte ich dem armen Kindchen die Weihnachtsfeiertage verderben? Ich denke sie mochte Bernardo wirklich und litt eh darunter dass sie ihn so selten sah. Wie wohl jede Frau die meinen Sohn kannte. In Folge gab sie es dann auch auf Bernardo folgen zu wollen, grüßte mich höflich und ließ sich zu ...