1. Wilde Engelmdchen


    Datum: 15.06.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byanette

    Es war ein echt harte Woche gewesen. Meine Kolleginnen gehen mir auf den Nerv und auch meine beste Freundin Diana nervt. Na, was soll ich tun? Heute ist Samstag. Was ich als Frau tun könnte, wäre einkaufen zu gehen. Tun wir das wirklich immer samstags?
    
    Heute jedenfalls tu ich das nicht. Ich merke das ich Bewegung brauche. Ich ziehe meine kurzen Sporthosen an, mein Trikot und den Sport-BH, binde meine Sportschuhe und bewege mich locker zur Türe hinaus. Ich jogge die Straße hinunter, raus aus dem Dorf, hinein ins Feld. Locker und flockig biege ich um die Ecke. Es ist erst 8.00 Uhr in der Frühe. Da begegnet man niemand. Weiter jogge ich den kurvigen Weg, zwischen Schrebergärten, Feldern und Scheunen entlang. Das tut gut. Doch was ist das? Ich schaue erneut nach oben, irgendwas glitzert am Himmel. Sonne und Mond scheiden aus. Ein Stern? Eine Sternschnuppe? Eine unbekanntes Flugobjekt.
    
    Ich reibe mir die Augen, bleib stehen und schaue mit weit geöffnetem Mund nach oben. Unglaublich: Engel.
    
    Zwei zierliche hübsche Engelmädels. So wie man sie sich vorstellt. Eine blond, eine brünett. Weiße lange Gewänder, glitzernde Schuhe und Flügel. Zärtliche Wangen, schöne Augen, liebreizende Münder. Mensch, echte Engel. Wäre Samstag Abend, ich hätte an zuviel Sekt gedacht, aber so, ich bin stocknüchtern. Sie fliegen näher zu mir, tiefer und tiefer und setzten zur Landung an. Etwas schräg mustere ich die beiden Engelmädchen. So um die zwanzig Jahre schätze ich Beide. Also wahrscheinlich ...
    ... noch in der Ausbildung zum Engel, oder so.
    
    Sie schreiten näher zu mir her und ich werde von den goldenen Flügeln etwas geblendet. Auch ihre Haare schimmern und ihre Gesichter sind hell und warm.
    
    „Hallo“ sagt das blonde Engelmädchen. Ich schaue immer noch verblüfft drein. „Was ist mit ihr, Anabell“, fragt das brünette Engelmädchen.
    
    „Ich weiß es nicht Corabell!“, entgegnet die Blonde.
    
    Sie kommen weiter auf mich zu und bleiben einige Zentimeter vor mir stehen.
    
    Ich schaue abwechselnd in Anabells blaue und Corabells dunkelbraune Augen.
    
    Dann packt mich Corabell mit ihren Händen an den Schultern, zieht mir mit einem Bein meine Beine weg und läßt mich, so sanft wie möglich, in die Wiese am Wegesrand plumpsen. Während ich noch geschockter bin, wie zuvor, sehe ich Anabells Gesicht direkt vor mir. Sie schließt ihre Augen und küßt mich auf den Mund. Ich weiß nicht so recht wie mir geschieht. Während mein Kopf an „Das ist ihr Herzblatt“ denkt, frage ich mich, ob ich mich überhaupt zu dieser Show angemeldet habe.
    
    Sanfte Küsse von Anabell treffen wieder und wieder mein Gesicht. Sie lächelt mich an. Küßt mich auf die Nasenspitze und lacht. Ich lache auch. Ist das alles ein Witz. Wieder küßt mich Anabell auf den Mund. Diesmal streckt sie ihre feuchte Zunge in meinen Mund. Sie küßt toll. So zart, voller Leidenschaft. Ich schmelze nur so dahin. Es belebt mich. Ich mache mit. Zärtlich umtanzen sich unsere Zungen, sanft und wild, schnell und langsam, vorsichtig und voller Lust. ...
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