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Seniorenresidenz Waldesruh 2v4
Datum: 24.06.2021, Kategorien: Betagt, Autor: bynachtaktiv
... weißes Spaghetti-Top, welches bei der letzten Wäsche mindestens eine Nummer eingelaufen war. Beim Rock, der ja unter dem Kittel zu sehen sein würde, konnte sie keinen ihrer Minis tragen, so leid ihr das auch tat. Also entschied sie sich für einen leichten Wollrock, dessen Grundfarbe weiß von unregelmäßig verlaufenden, haarfeinen grauen Linien unterbrochen wurde. Zuletzt stieg sie in ihre besten Schuhe. Ein paar rote Stiefeletten, die sie erst vor wenigen Tagen gekauft hatte. Aus einem Bastkörbchen auf ihrer Schminkablage nahm sie ein zirka zwei Zentimeter breites Satinband in der gleichen Farbe wie ihre Stiefelchen und band es sich um den Hals. "Wenn ich ein Kerl wäre, würde ich sofort über dich herfallen!", meinte Gaby geil schauend. "Und damit das nicht passiert, noch den Keuschheitsmantel drüber", grinste Pia und schlüpfte in ihren Kittel. Dann drehte sie sich einmal um sich selbst und schaute dabei in den mannshohen Spiegel. "Whow! Ich fühle mich richtig sexy!" "Ich wünsche dir alles Gute!", sagte Gaby, nahm ihre Freundin noch einmal in den Arm und drückte sie liebevoll. Kapitel 9 Als Pia die Haustür zum Westflügel öffnete, hörte sie lauten und schrecklich schrägen Gesang aus der Küche. Belustigt blieb sie im Türrahmen stehen und sah Hubert und Werner, die sich mitten in den Frühstücksvorbereitungen befanden. Der Gesang der beiden war nicht nur grauenvoll, sondern auch in hohem Maße vulgär. Die beiden Männer hatten noch nicht mitbekommen, daß ihre neue ...
... Pflegerin hinter ihnen stand, und so feuerten sie sich gegenseitig an und eine Note war falscher als die andere. Als Hubert sich umdrehte, um etwas auf dem Tisch abzustellen, sah er Pia in der Tür stehen. Ihm gefror der Ton im Halse. Dann knuffte er Werner in die Seite, bis auch der sich umschaute und Pia erblickte. "Guten Morgen meine Herren!", grinste Pia und trat auf die Beiden zu. "Warum müssen Kerle eigentlich immer Schweinkram singen ... wenn sie singen?", blickte sie Hubert und Werner abwechselnd an. "Weil wir Männer sind!", antworte Hubert und zeigte seine ehemals schneeweißen Zähne. "Na, das erklärt alles!", grinste Pia, die im Verlaufe ihrer Ausbildung gelernt hatte, daß ein kumpelhafter Umgangston manch eine Türe öffnete, die ansonsten verschlossen blieb. Pia schaute sich fragend um. "Wo ist denn der Dritte im Bunde?" "Peter? Wird wohl noch oben sein", antworteten Beide wie aus der Pistole geschossen. "Na, dem werde ich aber jetzt Beine machen!", grinste Pia keck und ging zur Treppe. Werner schaute Hubert an. "Ich bin mal gespannt, wer hier wem Beine macht." Hubert seufzte. "Wo du Recht hast, hast du Recht!" Kapitel 10 Als Pia vor Peters Tür im zweiten Stock stand, sah sie, daß diese nur angelehnt war. Pia klopfte leise, aber niemand antwortete ihr. Vorsichtig öffnete sie die Tür, und was sie dann sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Peter lag nur mit seiner Pyjamahose bekleidet vor seinem Bett auf dem Boden. Sein Brustkorb hob ...