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Tante Christine 02
Datum: 03.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus
... Moment warten. Dann erschien eine ältere Frau in blauer Schürze, eine wohlbeleibte Person, graue Haare, hinter dem Kopf zu einem Dutt zusammengebunden. Sie hatte ein herzliches Gesicht, lächelte ihn an und bat ihn ins Haus. Sie hieß Frau Gerlinde Oberwelle, für Jens ein sehr ungewöhnlicher Name. Erst musste er sich in einem Raum, wahrscheinlich das Esszimmer, setzen, dann goss sie ihm einen Tee ein und stellte Kekse vor ihn hin. Erst erzählte sie das eine und andere von der Insel, von den Bewohnern dieser Pension und als letzes noch über die unsinnige Politik, wie sie von Berlin aus gehandhabt wurde. Dann aber begann sie ihn auszufragen. Und was sie alles wissen wollte! Nun, er war ja sprachlich geschickt und lenkte immer wieder vom gefragten Thema ab. Schließlich zeigte sie ihm sein Zimmer, ein sehr hübsch eingerichteter Raum, der ihm sehr gut gefiel. Frau Oberwelle sagte noch, dass fünf andere junge Männer aus seiner Firma sich hier niedergelassen hatten, ließ ihn dann aber allein und er konnte daran gehen, seine Sachen auszupacken. Alles ging ganz schnell und schließlich war er an dem Punkt, wo er sich fragte, was er hier weiterhin machen sollte. Das Beste wäre wohl, wenn er erst einmal schaute, was hier zu sehen war. Gab es Sehenswürdigkeiten? Oder konnte man nur an den Strand gehen, um zu baden. Nun, er war kein Mann, der gern schwimmen ging. Er ging nach draußen und schaute sich erst einmal alles an, was in der näheren Umgebung war. Es war nicht viel, nur etliche ...
... weitere Pensionen, am Strand aufgereiht wie Perlen und schließlich kam er an den Strand. Es gab dort nicht den weißen Strand, den er erwartet hatte, sondern alles sah steinig aus wie feiner Kies. Er setzte sich hin und dachte nach. Vielleicht sollte er seine Freundin einladen, die könnte doch ein paar Tage kommen. Oder es könnte auch sein, dass er die drei jungen Frauen, die er im Zug getroffen hatte, hier wiederfinden würde. Das wäre doch eine abwechslungsreiche Sache. Sonst fiel ihm nichts ein. Abends traf er seine fünf anderen Kollegen. Doch diese waren nicht seine Typen. Sie waren laut, sprachen fast nur über Weiber, die sie flachgelegt hätten und die herrlichen Anblicke auf dem FKK-Strand. Nein, so etwas interessierte ihn nicht. Und morgen wollten sie zur Ostseite fahren, um junge DDR-Frauen aufzureißen. Und dabei lachten sie laut und für ihn war es eher abweisend. So brachte die Frage, ob er mitkommen wolle, nur ein 'nein' als Antwort. Am nächsten Tag machte er einen langen Spaziergang in die Westrichtung. Es gefiel ihm sehr. Es interessierten ihm nicht nur die hübschen Häuser, sondern auch die Pflanzen, die am Wegesrand zu sehen waren. Im nächsten Ort aß er etwas und verbrachte eine ganze Zeit lang mit Beobachtungen. Das tat er ganz gern. Und interessant war für ihn nicht nur die Aktivitäten der Menschen, sondern auch, wenn ein älteres Paar fast eine Stunde lang zusammensaß und nur drei Sätze miteinander sprach. Nun kam noch die lange Rücktour, aber er nahm es ...