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Meine Frau, die Hure Teil 16
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byPaul987
Der BMW war voll getankt. Meine Tasche war gepackt. Ich hatte nichts mitgenommen. Nichts das wertvoll war, nichts das mich an irgendetwas erinnern konnte. Einfach nur ein paar Klamotten und den BMW. „Das mit dem Wagen wird ihr weh tun", dachte ich und konnte Schadenfreude nicht verhindern. Ich hatte kein Ziel, fuhr einfach los. Raus auf die A1, die A4 und die A3. Stockender Verkehr, kurzer Stau, es war mir scheißegal. Ich nahm das nicht mehr war. Vor meinem inneren Auge zogen die letzten Jahre vorbei. Glückliche Zeiten. Sanne, die aussah wie ein Playboy Model und doch MICH wählte als denjenigen den sie heiratete. Unsere erste Liebesnacht im neuen Haus, kaum eingerichtet. Sanne beim Blumenschneiden, Sanne im Garten liegend, Sanne sonntags morgens schlafend im Bett, die Sonne schien ins Zimmer. Ihr Flaum im Nacken, ihre beiden kleinen Muttermale oberhalb des Pos, die kleine Narbe am Knie, auf dem Bauch liegend, die Beine leicht gespreizt, noch verschwitzt von der Hitze der Nacht ... Und dunkle Zeiten, die letzten Monate. All die Männer, die ich beobachten musste. Sanne, die einfach nur geil auf Schwänze war, die ich nicht wieder erkannte. Über und über mit Sperma besudelt, Sanne von einem muskulösen Schwarzen gepfählt, von Bürohengsten gevögelt, von einer Serbengruppe gewaltsam genommen und immer wieder ihre Stimme: „Oh Paul, war DAS geil!" Diese Schlampe! In der Nähe von Würzburg kam ich wieder zu mir. Zwei Stunden waren vergangen. Ich musste ein abartiges Tempo ...
... gefahren sein, der Tank war bedrohlich leer. Aber: wo wollte ich eigentlich hin? Angestrengt dachte ich nach. Wo bin ich - Würzburg. Das ist in Bayern. Dann kam Nürnberg, München ... München! Ich erinnerte mich dass Markus vor einem Jahr dahin gezogen war. Ein guter Freund von früher mit dem ich ab und an Kontakt hielt. Ich rief ihn an. „Hi Markus, hier ist Paul." „Paul, stark dass Du Dich meldest. Wie gehts?" „Schlecht, ich brauche Deine Hilfe Markus." „Was kann ich für Dich tun Alter?" „Ich will Dir echt nicht zur Last fallen aber ich bin ausgezogen und weiß nicht wohin." Ich fürchtete Ablehnung, ein Zögern. Markus aber rief: „Das trifft sich gut. Angelika ist weg mit den Kindern, vor drei Monaten hat sie die Sachen gepackt. Das Haus ist riesig. Ich muss es zwar verkaufen, aber so schnell geht das nicht! Hast Du die Adresse?" Ich war erleichtert. Wenigstens ein Anhaltspunkt und ich hatte mich mit Markus immer blendend verstanden. 3 Stunden später saß ich mit ihm und einer Flasche Rotwein auf seiner Terrasse. „Du kannst bleiben, so lange Du willst." Das Haus war wirklich groß, allerdings schon etwas verwahrlost. Markus hatte keinen Sauberkeitswahn, so viel stand fest. Ich fand, er hatte ein Recht darauf, die ganze Geschichte zu erfahren. Er kippte fast vom Korbsessel, obwohl ich die Details ausließ. „Das hast Du gut gemacht zum Schluß. Und nun?" „Ich weiß nicht Markus. Mal sehen." „Wie gesagt. Mir ist es recht wenn Du hier bleibst. Komm wieder auf die ...