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Am Waldsee
Datum: 11.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Ardnas
... vielversprechende Blicke angeheizt zu werden. Das Spiel der Verführung reizte sie, ob Sie nun Jäger oder Beute war. Sie liebte die Spannung, die sich mit jeder Sekunde steigerte, bis es, im Idealfall, zur gemeinsamen Explosion der Gefühle kam. Dafür jedoch hatte ihr Partner nicht genug Verständnis oder auch Zeit und Energie. Wenn er abends ins Bett ging, fielen ihm schon lange vorher die Augen zu. Sie lag in den ersten Monaten oft wach neben ihm und wusste nicht, wohin mit ihrer Sehnsucht. In den letzten Wochen hatte sie begonnen, jeden Abend erotische Geschichten zu lesen. Das Spiel der Worte regte ihre Phantasie so weit an, dass sie meist im Anschluss einschlägige Videosites im weltweiten Netz besuchte und je nach Thema der eben gelesenen Geschichten nach Filmchen suchte, die ihr halfen, ihre Lust so weit zu steigern, bis sie sich mit Hilfe ihres kleinen violetten Freundes aus der Nachttischschublade endlich Erleichterung verschaffen konnte. Diese Situation konnte nicht ewig andauern, das wusste sie, aber für die nächsten 5-6 Monate würde sich nicht viel daran ändern lassen. Dieses Wissen war es, was den Kratzer in der Oberfläche verursacht hatte. Dieses Wissen störte die Harmonie. Sie wollte spielen, sie wollte sich begehrt fühlen. Dass diese Wünsche Luxusproblemchen waren, war ihr bewusst. Die Gefühle änderten auch nichts an den Gefühlen für Ihren Partner. Trotzdem... In solche Gedanken versuchen lief sie ziellos durch die sanfte Landschaft, genoss die Sonne, ...
... die ihre langen blonden Haare wärmte, den leichten Wind der zart über ihre Haut strich, die Geräusche der Tiere und Düfte der Pflanzen. Nachdem sie schon zwei Stunden ziellos herumgelaufen war, entdeckte sie beim Durchqueren eines kleinen Waldstückes eine Lichtung mit einem kleinen Teich. Das Wasser war grünlich, aber sehr klar. Auf der Oberfläche schwammen nur ganz am Rand ein paar lose Blätter, sonst lag alles still in der warmen Sommersonne. "Der perfekte Platz für eine Pause", dachte sie, setzte sich ans Ufer unter eine alte Weide ins weiche samtige Moos und lehnte sich an den Stamm. Da sie seit längerer Zeit schon an keiner Siedlung, an keinem Wohnhaus mehr vorbeigekommen war, wagte sie es und schob die Träger ihres Sommerkleides über die Schultern, sodass Ihre Brüste nur noch leicht bedeckt waren, streifte die Schuhe ab und zog den Saum so hoch es ging, bis er gerade noch ihre Scham verdeckte. Eine Zeit lang spielte sie mit ihren nackten Zehen mit den runden Kieselsteinen und dem Sand am Ufer, benetzte ihre Haut mit dem kühlen Wasser und sah den Libellen zu. Nach und nach fiel der Stress des Alltages von ihr ab, sie lehnte sich mit dem Rücken an den warmen, glatten Stamm des Baumes und schloss genießerisch die Augen. Variante1: Sanft fuhr der zarte Finger an Ihrem Oberarm entlang. Die sanfte Berührung war leicht wie die Berührung durch einen Schmetterling und Sie wachte nicht auf. Zu dem Finger gesellten sich noch mehr und eine weiche Hand glitt zärtlich über ...