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Die Insel
Datum: 14.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Kastor Aldebaran
... war, zog er seinen Schwanz aus ihrem Mund und legte sich neben sie. Wie schon einmal blieb sie mit ihrem Kopf aber in der Höhe seines Unterleibs liegen. Dort fühlte sie sich am wohlsten und hatte das Ding ihrer Begierde immer in der Nähe. Am nächsten Morgen war sie es die liegen blieb, als er aufstand. Blieb selbst noch liegen, als er aus der Hütte ging, um zu arbeiten. Allerdings würde sie nicht mehr dort sein, wenn er wiederkam. Zwei Tage später herrschte immer noch Windstille. Dazu war es ungewöhnlich warm und stickig geworden. Das Wetter machte einen verrückt manchen sogar Kopfschmerzen. Die Agilen wurden müde, die Fröhlichen lachten nicht mehr und die Traurigen wurden noch trauriger. Ein Wetter zum Weglaufen. Die Menschen wollten sich nicht bewegen und saßen nur lethargisch herum. Wollten nichts tun, schon gar nicht arbeiten. Verkrochen sich in ihre Hütten. Kayun ging es nicht anders. Den Tag verschlief er, soweit es ging, stand nur auf um etwas zu essen, hatte zu sonst nichts mehr Lust. Hatte aber auch keinen Auftrag für den Tag. Konnte es sich also leisten. Erst der Abend versprach etwas Abkühlung. Er war sich zwar nicht sicher, aber er hoffte, wenigstens am Strand, etwas Wind zu erhaschen. Es musste doch wenigstens dort einen Luftzug geben. Also machte er sich in der Dämmerung auf den Weg zum Wasser. Diesmal ging er allerdings in die andere Richtung. Warum wusste er auch nicht. Sonst war das nicht sein Weg. Es wurde jetzt schnell dunkel. Nur noch ...
... eine kleine Weile und er war schwarze Nacht. Er wollte gerade wieder umdrehen denn auch hier war kein Wind zu spüren, als er etwas im Wasser sah. Es war gar nicht weit weg vom Strand, vielleicht nur fünfzehn Schritte, aber er hatte den Eindruck, als wenn es sich langsam vom Ufer entfernte und dabei kleiner wurde. Wobei es eigentlich nicht kleiner wurde, sondern eher immer tiefer sank. Seine Neugierde war geweckt und er kam schnell näher. Wollte sehen, was es war, bevor es ganz im Wasser versank. Seine Schritte wurden schneller, besonders, als er erkannte, was es war. Er ging nicht mehr, begann zu laufen, rannte zum Schluss. Stürzte ins Wasser und hechtete so schnell weiter, wie er nur konnte. Kayun konnte wenigstens einigermaßen schwimmen, das brachte ihn in dem Moment an die Stelle, als der Gegenstand versank. Das Wasser schlug darüber zusammen und ihm blieb nichts anderes übrig als schnell danach zu greifen. Und er bekam es zwischen die Finger, hielt es fest, obwohl es sich wehrte, und zog es fast mit Gewalt wieder aus dem Wasser, als er festen Boden unter den Füßen spürte. Selbst da wehrte sich das noch, was er in den Händen hielt. Doch er packte es und hielt es fest umschlossen in den Armen. Erst jetzt beruhigte es sich. Kisara konnte es nicht mehr aushalten. So deprimiert wie jetzt war sie noch nie gewesen. Die Enttäuschungen des Lebens. Ihr Mann auf der anderen Insel, ohne zu wissen, ob er überhaupt noch lebte. Der Wunsch ein Kind zu bekommen nicht erfüllt. Und ...