1. Die Insel


    Datum: 14.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Kastor Aldebaran

    ... erreicht hatte, was sie wollte.
    
    Wieder fuhr sie über seinen Harten, verweilte einen Augenblick nur mit den Fingerspitzen am Rand der Eichel und rieb darüber. Dann drückte sie nur leicht zu und fuhr dann über die gesamte glatte Haut, die sich ihr zur Berührung entgegen drängte. Dann fuhr sie wieder den Schaft herunter und zog dabei die Vorhaut mit nach unten. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Schneller und immer schneller flog sie jetzt wieder hinauf und herunter und er konnte es einfach nicht mehr aushalten.
    
    Er hob seinen anderen Arm und biss in sein Handgelenk, als es ihn überrannte. Ein nur stark gedämpfter Schrei entstieg seiner Kehle, als es aus ihm heraus spritzte. Dabei fühlte er es dann wieder auf seinen Bauch zurückklatschen. Schub um Schub verließ ihn und er zitterte dabei am ganzen Körper.
    
    Erst als alles vorbei war und er soweit wieder denken konnte, verließ sowohl seine als auch die andere Hand ihre Wirkungsstätte und beide lagen ruhig und entspannt nebeneinander. Jeder wusste, wer der andere gewesen war, aber keiner sagte etwas. Selbst als die Ebbe einsetzte und sie aufstanden um die Höhle zu verlassen, sprachen sie kein Wort darüber.
    
    Für alle anderen wurde es immer schwerer. Die Gemüsebeete gaben nicht genug ab. Sie waren relativ klein und konnten auch nicht vergrößert werden. Und wenn, selbst dann brachte es ihnen nichts. Sie hatten noch nicht genug Pflanzen. Außerdem war dann noch das Problem mit dem Wasser. Je mehr Pflanzen, je mehr Wasser, je mehr ...
    ... schleppen. Leider war die Quelle in einer Ecke, in der nichts wuchs. Nur Felsen und Geröll, zwischen denen man nichts anbauen konnte.
    
    Auch die Ziegen wurden immer weniger. Im Moment war kein Nachwuchs zu erwarten und so wurde keine der geschlachteten Ziegen ersetzt.
    
    Neid und Missgunst machte immer stärker seine Runde. Keiner gönnte dem anderen auch nur das was er in der Hand hielt. Knurrende Mägen wohin man hörte.
    
    Die wenigen Ziegen die noch da waren, hatten sie zusammengetrieben und hüteten sie wie ihren Augapfel. Keine sollte verloren gehen oder gar unkontrolliert abhandenkommen. Wurde dann doch eine geschlachtet, wollte es jeder wissen und etwas davon abbekommen. Ein Tier alleine war allerdings sehr wenig für die vielen hungrigen Mägen.
    
    Eines Tages fehlte dann eine. Zuerst suchten sie alles danach, doch sie fanden nichts, aber auch gar nichts, was den Verbleib des Tieres erklärt hätte. Es blieb nur eine logische Erklärung dafür übrig.
    
    Irgendwer hatte sie genommen. Doch wer konnte es nur gewesen sein. Jeder sah jeden argwöhnisch an und versuchte ein Zeichen dafür zu erkennen, dass derjenige sie gehabt hätte.
    
    Schnell waren die Schuldigen gefunden. Nur die drei Außenseiter konnten es gewesen sein. Hatten sie sich nicht schon die ganze Zeit so seltsam verhalten? Sahen sie nicht noch immer gut genährt aus und bauten doch selber nichts an.
    
    Niemand anders konnte es gewesen sein, darüber war man sich zumindest hinter vorgehaltener Hand sicher und so etwas wie ...
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