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Die Insel
Datum: 14.08.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Kastor Aldebaran
... Sperma in ihren Bauch floss, platzte auch bei ihr der Knoten. Beide schrien den Berg an und versuchten ihn zu übertönen und sie meinten sogar, dass es ihnen gelang. Für wenige Augenblicke waren sie lauter und Rano presste sich weiter in Mani, um sie zu begatten. Wenig später saß Rano wieder an einen Stein gelehnt und Manis Kopf in seinem Schoß. Sie hatte ihre Augen geschlossen, und während Rano ihr noch ein wenig sanft über den Kopf strich, schlief sie wirklich ein. Nur Rano saß noch mit offenen Augen dort und verfolgte weiterhin das Schauspiel des Bergs. Dabei liefen ihm ein paar kleine Tränen über die Wangen. Glücklicher hätte er in diesem Moment nicht sein können. Am nächsten Morgen war Rano doch ein wenig eingenickt. Sein Kopf war nach vorne gefallen und hing geneigt nach vorne über. Sehr unbequem und er wachte noch vor Mani auf. Als sie blinzelnd ihre Augen öffnete, blickte er schon wieder interessiert in Richtung des weißen Dampfs. Da Mani nun wach war, konnte er sich erheben. Als er stand, musste er sich erst einmal recken und strecken, denn sein Körper war vom langen Sitzen vollkommen steif geworden. Mani gefiel es außerordentlich seinen kräftigen Körper zu sehen, wie sich die Muskeln unter der Haut hindurch abzeichneten. Kein Gramm Fett zu viel, alles genau so, wie sie es liebte. Selber fand sie sich nicht so perfekt, aber das konnte es auch gar nicht geben. Keine Frau empfand sich als so, irgendwas gab es immer auszusetzten. Doch Rano liebte sie so, ...
... wie sie war und das war für sie das entscheidende. Dann stand auch sie auf und blickte in die gleiche Richtung wie Rano. Die Landzunge, die sich aus der Lava gebildet hatte, hatte sich schon wieder ein ganzes Stück weiter ins Wasser geschoben und hatte schon fast die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Wenn es so weiter ging, würde es nur noch ein paar Tage dauern und auch diese Lücke würde geschlossen werden. Genau das war es, was die beiden hofften. Ihre Sehnsüchte auf die andere Seite zu kommen wurden immer stärker und könnte bald in Erfüllung gehen. Sie aßen ihre Vorräte auf und blieben noch eine kleine Weile am Ort. Dann mussten sie sich langsam davon trennen, denn ohne etwas zu essen würde es bald unangenehm werden. Außerdem wollten sie den anderen davon berichten. Besonders Mani brannte darauf, diese Neuigkeiten los zu werden. Dann lösten sie sich schweren Herzens von dem Schauspiel und begannen mit dem Rückweg. Immerhin hatten sie ein ganzes Stückchen vor sich und vor dem Abend würden sie nicht ankommen. Also beeilten sie sich und waren von wenig später auf und davon. Sie hätten es beinah nicht mehr vor der Dunkelheit geschafft, nur weil es nicht bewölkt war und sie in Richtung eines Sterns gingen, der genau über dem Lager stehen musste. Als es dann fast stockdunkel war, konnten sie dann auf einmal das Lagerfeuer sehen. Schnurstracks gingen sie darauf zu und standen eine halbe Stunde später im Lager. Die Neuigkeiten wurden von den anderen mit Freude ...