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Frank Langhans Lehr und Wanderjahre
Datum: 20.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySavoringTraveler
... nur schwer rückgängig zu machen. Einmal war er mit Toni aus, einem Kollegen, der mit seinen vierzig-und-ein-paar-zerquetschten Jahren immer noch Single war. „Mensch Frank!", hatte Toni gesagt, „genieße doch das Leben! Da draußen sind Millionen von Frauen, die warten auf einen wie dich, alleinstehend, ein netter Kerl und einem guten Job." Ja, Toni hatte gut reden. Er war ein völlig anderer Typ, Toni war ein Draufgänger und strahlte immer gute Laune aus, darauf standen die Frauen. Frank war viel introvertierter als Toni, er hat ein gutes Gehalt als Ingenieur in einem großen Industrieunternehmen, bei dem er schon seit fast 15 Jahren beschäftigt war. Ein schönes Sümmchen hat er sich auf dem Bankkonto angespart und ein glückliches Händchen mit Aktien hatte das schöne Sümmchen zu einer beträchtlichen Summe ansteigen lassen. Im Prinzip musste er nicht mehr arbeiten. Wenn er nicht allzu viel vom Angesparten verbrauchte, würde es schon irgendwie genug sein. Zigmal hatte er die Rechnung aufgestellt, zigmal die Möglichkeiten analysiert und festgestellt, dass er sogar mehr verbrauchen könnte als er es aktuell tat und das Geld würde locker bis zur Rente und darüber hinaus reichen. Warum komme ich eigentlich immer noch jeden Tag hier her, in dieses graue Büro, jeden Tag dieselbe Routine? Die Projekte sind andere, die Arbeit im Prinzip jeden Tag identisch. Emails lesen und beantworten, Berichte schreiben, Präsentationen vorbereiten. Warum nicht endlich das tun, was er immer ...
... nur in seinen Träumen machte, in seinen Fantasien auch hier im Büro. Warum nicht einfach alles liegen und stehen lassen und losreisen. Die ersten Kollegen verlassen das Büro, Frank hat mal wieder die Hälfte des Nachmittags mit seinen Träumereien vertrödelt. Mist, die Präsentation für den Chef! Und er hat noch nicht einmal angefangen. Um kurz nach Acht klickt er auf den „send" Button. Geschafft, boah, das hat genervt. Aber als guter Mitarbeiter, der nun mal war, hat er alles überarbeitet. Müsste gut laufen morgen, seine Präsentation ist wirklich gut geworden. Auf dem Weg nach Hause fällt ihm wieder seine Träumerei vom Nachmittag ein. Er sollte das einfach durchziehen. Frank gießt sich Kaffee in seine Lieblingstasse. Route 66, damals auf einem USA-Roadtrip gekauft. Er greift sich die Tasse und schlurft seinen Shorts zum Schreibtisch. Es ist Samstag, kein Büro, Gott sei Dank. Er stellt die Tasse auf der altmodischen Resopal Platte ab, und fährt seinen Laptop hoch. Ein Roadtrip, nicht USA wie damals, diesmal ohne zeitliches Limit, und nicht nur 3 Wochen wie auf dieser USA Reise, davon träumt er seit langem. Kreuz und quer durch Europa wollte er reisen oder noch weiter, unabhängig. Und bleiben an Orten, die er gut findet -- ohne dass ihn jemand zum Weiterfahren drängt. Wenn er so reisen wollte, brauchte er einen geeigneten fahrbaren Untersatz. Frank klickt sich durch die Gebrauchtwagenseiten auf der Suche nach einem geeigneten Mobil. Etwas Großes braucht er nicht, eine ...