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Das Meeting
Datum: 23.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bydragonkm
Endlich sehe ich dich wieder. Nach unserer ersten Begegnung haben wir viel geschrieben, und es wurde mitunter auch ziemlich prickelnd, aber leider war das nie mehr als Bildchen oder die Erzählungen was wir mit dem anderen machen würden. Selbstverständlich habe ich mich oft in den Erzählungen verloren und es mir heftig gemacht, aber das Ganze ist kein Vergleich zu echtem Sex. Aber wird es heute passieren? Wirst Du genauso denken? Hast Du nur gespielt, oder verlässt mich sogar der Mut? Ich habe mich eh schon gefragt, was Dich an mir an- und erregt hat. Bis heute verstehe ich es nicht. Mit diesen Fragen im Kopf steige ich ins Auto. Frisch rasiert, natürlich oben sowie unten, dass beste Parfum, dass der Schrank zu bieten hatte. Schnell noch in den Supermarkt und Kondome gekauft. Ich muss schmunzeln, als ich am Regal stehe und das Gleitgel sehe, denn das hast du nicht nötig. Du bist eine der Frauen, denen der Saft rausläuft und alles einsauen. Scheiße, bei den Gedanken an deine Bilder und Videos spannt schon die Hose, also schnell die Packung Gummis geschnappt und ab zur Kasse. Der Weg ins Büro ist nicht so lang, die Autobahn ist frei und normalerweise würde ich mich darüber freuen. Doch heute schwirren in meinem Kopf die gleichen Fragen wie von ein paar Stunden im Kopf. Ich versuch mich zu beherrschen, mich auf das zu berufen, was mein Leben geprägt hat; Logik. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder es passiert was, oder es passiert nichts. Das rede ich mir solange ein, bis ...
... ich im Büro angekommen bin und ich kann direkt merken, wie ich etwas ruhiger werde. Vor dem Meeting gehe ich nochmal zur Toilette. Ein Schwung kaltes Wasser sollte den Rest besorgen, so dass ich doch etwas von dem Meeting mitbekomme. Das Thema ist mir schon wieder entfallen, also schnell in den Konferenzraum und nochmal einen Blick über die Unterlagen werfen. Ich bin offensichtlich sehr vertieft, denn ich bemerke nicht wie andere Teilnehmer den Raum betreten und sich ebenfalls vorbereiten. Was ich aber merke, ist etwas, dass mein Bein entlangfährt. Ich schrecke auf, werde aber nicht bemerkt, muss aber ziemlich dämlich aus der Wäsche geschaut haben. Zumindest sagt das dein schmunzelnder Blick, nachdem ich dich schräg gegenüber von mir bemerkt habe. Ich will Dich gerade begrüßen, da geht es auch schon los. Zahlen hier, Fakten dort, keine Berührungen mehr von Dir. Ab und zu treffen sich aber unsere Blicke und Du hast ein gewisses Funkeln in den Augen. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es eine Pause, die ich auch dringend nötig habe. Leider werde ich von einem Kollegen angesprochen und muss meine Begrüßung wieder verschieben. Nachdem ich seine Fragen beantwortet habe, bist du bereits nicht mehr im Raum und ich kann Dich auch nirgends erblicken. Also schnell das Handy wieder angemacht und dir eine Nachricht geschrieben. Doch bevor ich überhaupt dazu komme, sehe ich schon, dass Du mir etwas geschickt hast. Es ist ein Bild mit einer Raumnummer, mehr nicht. Ich schicke ...