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Eine sonderbare Büroaffäre 04
Datum: 29.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byDimension_Dom
... hinaufblickt", bohre ich weiter. „Nein, Frauen interessieren mich nicht", erklärt sie. Ich muss sofort widersprechen: „Keine Frau ist ohne bisexuelle Neigung. Keine! Nicht einmal du!" Sie sieht mich scharf an. Vorwurfsvoll, als wollte sie mir sagen, dass ich diese ewige Wahrheit nicht ansprechen sollte. Dann wandert ihr Blick wieder auf Sarah und Sibylle und verharrt dort lange. Schweigend dreht sie sich wieder dem Mittagstisch zu und ich weiß, dass ich einen erogenen Punkt getroffen habe. Ab diesem Zeitpunkt -- so stelle ich fest -- blickt sie die beiden Damen immer lang und nachdenklich an. *~*~*~* Eifersucht Beatrice war zwei Wochen abwesend -- Herbsturlaub. Seitdem sind eineinhalb Wochen vergangen, ohne dass sie den Armreif getragen hätte, was zu denken gibt. Ich bin gerade bei Birgit zum Frühstück. Muss ich überhaupt etwas sagen? Nein, denn die Gerüchteküche schläft nie, sondern brodelt immer auf voller Flamme. „Wie man merkt, kannst du Werkstudentinnen nicht widerstehen", sagt sie lächelnd und fast schon liebevoll. Birgit urteilt nicht, daher ist ihre Feststellung nicht sarkastisch, sondern objektiv. Das schätze ich an ihr. Wen meint sie? Elisa, eine 22-jährige BWL-Studentin, die seit einigen Monaten in unserem Konzern arbeitet. Über einen Lichthof habe ich immer einen guten Blick auf ihren Schreibtisch. Wie sie sich hinsetzt, wie sie arbeitet und lächelnd all die unangenehmen und lästigen Arbeiten in Empfang nimmt, die ihr untergeschoben ...
... werden. Der breite Mund, die etwas dicke Nase, die „Schlaubrille", die breiten Schultern, die langen, glatten braunen Haare, die ihre etwas abstehenden Ohren vergeblich zu verbergen versuchen und ihr letztlich ein elfenhaftes Erscheinungsbild schenken. Das war das erste, was ich von ihr gesehen habe und es hat mich verzaubert. Noch mehr hat mich ihr Kleidungsstil verzaubert: kurze Rücke, enge Hosen, sexy Kleidchen -- stets in dunklen, zu ihrer Haarfarbe passenden Tönen. Was immer ihr schlanker, sportlicher Körper auch anhat, es steht ihr gut. Ein Lächeln, eine Frage und schließlich das Angebot, bei ihrem Projekt zu helfen, verhalfen mir zu der nötigen Nähe. Danach ging alles schnell: ein Kuss, ein Knutschen und ein für den späten Nachmittag reservierter Besprechungsraum. Wie dieser Flirt so schnell bekannt werden konnte, verstehe ich allerdings nicht. „Es sind die Blicke, die viel sagen. Sie schaut verliebt, du wie ein Raubtier. Das reicht. Ob und wann ihr euch körperlich näher kommt, ist fast schon unwichtig", erklärt sie, wobei sie sichtlich zufrieden ist, menschliche Beziehungen so schnell erkennen und analysieren zu können. „Was ich sehe, sehen auch andere", fügt sie hinzu. Ich blicke sie irgendwo zwischen fragend und unverständlich an, woraufhin Birgit seufzen muss. „Deine liebe Beatrice hat das auch gemerkt und ist dadurch etwas irritiert." „Du meinst eifersüchtig?", hake ich nach. „In gewisser Weise ja. Ich verstehe, dass dies bei einer Affäre etwas ...