1. Ein Studentenleben in den 80ern 09


    Datum: 01.10.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... noch ziemlich außer Atem. Plötzlich änderte sich ihr Gesichtsausdruck. Noch bevor sie etwas sagte, konnte man ihr ansehen, dass ihr gerade etwas Wichtiges eingefallen war. Die Stirn legte sich etwas in Falten und das süße Näschen wurde ein wenig kraus.
    
    „Ach Du Schande! Der Sekt. Den habe ich jetzt total vergessen. Der Wirt hat uns doch eine Flasche Sekt als Wiedergutmachung spendiert. Den habe ich draußen auf die Fensterbank gestellt. Könntest Du mal bitte schauen, ob der nicht schon gefroren ist? Wenn ich jetzt durch das Zimmer renne, saue ich den Teppich ein. Mit lauter Heldensperma, das hier gleich rausläuft."
    
    Christoph ließ sich nicht zweimal bitten. Die körperliche Betätigung der letzten Stunde hatte Durst gemacht. Außerdem fand er, dass ein Glas Sekt der Situation durchaus angemessen war. Sylvias Befürchtungen trafen nicht zu. Auch wenn die Temperatur in der kalten Winternacht sicher unter dem Gefrierpunkt lag, war der Inhalt der Flasche noch nicht gefroren, sondern perfekt temperiert. Er schnappte sich die beiden Gläser, entkorkte die Flasche unfall- und verlustfrei und reichte Sylvia das erste Glas.
    
    „Ein Gentleman, wie er im Buche steht. Und dann auch noch nackt und untenrum ein bisschen verschmiert", neckte sie ihn. Dann wurde sie aber sofort wieder ernst, stieß mit ihm an und brachte einen kleinen Trinkspruch aus:
    
    „Lieber Christoph! Es ist mir ein ganz besonderes Vergnügen, dass ich mit Dir heute diesen spontanen Junggesellinnenabschied feiern darf. ...
    ... Das ist wirklich die perfekte Feier!"
    
    Daraufhin nahm sie einen tiefen Schluck.
    
    „Mhm, der ist ja richtig gut. Nicht so ein süßes Zeug. Und splitterfasernackt und nach zwei Traumorgasmen schmeckt der Sekt doch besonders gut."
    
    Dabei rekelte sie sich auf dem Bett und strahlte ihren Spielgefährten an.
    
    „Ja, genau! Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, waren wir vor fast genau einem Jahr auch hier. Nicht in dem Zimmer, aber auf diesem Stockwerk."
    
    „Erinnere mich bloß nicht daran", erwiderte Christoph etwas unwirsch.
    
    „Ach Du Streber! Sei doch mal locker! Ich fand das gar nicht so schlimm. Man kann es ja auch positiv sehen: Deine Begeisterung angesichts Deiner nackten Skilehrerkollegin war so groß, dass es Dich einfach überrollt hat. Und glaub mir, auch mit einem Jahr Abstand: Das war überhaupt nicht schlimm. Niemand braucht immer gleich lang. Auch bei mir geht es manchmal ganz, ganz schnell, wenn alles zusammenpasst. Du hättest bloß nicht weglaufen dürfen."
    
    „Das ist mir hinterher auch klargeworden. Ich hab' mich halt einfach geschämt."
    
    „Süß! Aber, jetzt ganz im Ernst und völlig unabhängig davon, dass das Orgasmustiming heute jedenfalls perfekt passt" -- dabei strich sie ihm zärtlich über die Brust -- „war der Christoph von damals doch ein ganz anderer, als der, der jetzt neben mir liegt. Damals warst Du schüchtern und süß und total lieb. Das musste ich einfach ausprobieren. Heute bist Du immer noch total lieb, aber viel selbstbewusster, viel gelassener, viel ...
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