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Die Wette
Datum: 01.11.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Linette
... ist für einen Mann nicht jederzeit und unbedingt nachvollziehbar. Männer können immer nur einmal. Leider! Ich erinnerte mich an die Orgie im Schwimmbad damals. Drei geile Männer, drei steife Schwänze. Dreimal gevögelt zu werden ist besser als keinmal, und der dritte hatte mich dann auch noch nach zwei fickenden Schwänzen davor in den siebten Himmel gevögelt. Ich schwelgte gerade in Erinnerungen. Ich blickte Robert mit einem Augenaufschlag an: "Was hältst Du von einem Dreier mit einem anderen Mann, oder lässt das Dein Ego nicht zu?" Er war verblüfft, damit hatte er wohl nicht gerechnet. "Du meinst ... Du mit zwei Männern", fragte er verunsichert nach. Manchmal sind Männer auch ein bisschen begriffsstutzig. Wenn man mit ihnen über Autos redet, wissen sie sofort alles besser. Aber wenn man mit ihnen über einen Dreier redet, fällt ihnen nur ein, daß ein Dreiganggetriebe veraltet ist. Dabei kann man nachlesen, daß schon in der Antike ein Dreier Gang und Gäbe war. Wenn schon, dann wollte ich es auch ein bisschen stilvoll. Man ist ja keine Achtzehn mehr und begnügt sich mit einer Nummer hinter dem Busch. Ich beauftragte Guido, eine großzügige Suite in einem Luxushotel für ein Wochenende in einem Promihotel zu reservieren. Es war ein Ort, wo sich Promis und die, die es gerne sein möchten, gerne rumtreiben. Alles war sehr schick, der ganze Ort war auf Luxus ausgerichtet. Wir bummelten am Nachmittag zu dritt über die Einkaufsmeile des Ortes. Ich war bester Stimmung. ...
... Ich hatte mich dem Anlass entsprechend gekleidet. Schon am Nachmittag beim Kaffee in einem Restaurant fielen einigen anderen Männern die Augen raus. Ich war zufrieden mit mir selbst. Am Abend im Restaurant des Hotels kam ich später an unseren Tisch. Die Männer warteten schon auf mich. Man muss Auftritte inszenieren, wenn sie wirken sollen. Ich trug ein eng geschnittenes Kostüm mit tiefem Ausschnitt, und der Rock hatte einen weit rauf reichenden Schlitz an meinem linken Bein. Die Blicke aller Männer im Restaurant waren mir gewiss. Und die neidischen Blicke der Frauen auch. Ich setzte mich zu Guido und Robert an den Tisch. Wir tranken unseren Aperitif. Zwei Tische weiter saß ein wirklicher Promi allein am Tisch. Er sah nicht aus wie Robert Redford sondern eher wie ... lassen wir das mal. Ich will hier niemanden verraten. Mit Blicken gelang es ihm mit mir zu flirten. Nach etwa zehn Minuten kam er an den Tisch zu uns und fragte Guido und Robert: "Darf ich Ihre charmante Begleiterin mal an die Bar entführen?" Eine Antwort der beiden wartete ich nicht ab sondern stand einfach auf. Er spendierte einen Drink und musterte mich, wenn auch diskret, eingehend. Er machte mir Komplimente und legte mir auch eine Hand auf den Arm. Guido und Robert schielten immer wieder rüber zu uns an die Bar. Nach relativ kurzer Zeit entschuldigte er sich, da er noch einen anderen Termin habe. Er gab mir einen zarten Kuss auf die Wange und strebte dem Ausgang zu. Ich folgte ihm mit der ...