1. Schwarzfahrer/in wider Willen


    Datum: 15.11.2021, Kategorien: Schlampen, Autor: Uncle G.

    ... dachte ich. "Wir sind auch in ein paar Minuten am Ziel", sagte Udo.
    
    "Wir hoffen doch wirklich, das wir Dich mal wieder sehen auf dieser Strecke? Darauf könnt Ihr Euch verlassen" sagte ich. "Doch jetzt möchte ich mich mal frisch machen, bevor wir in Köln einlaufen", sagte ich, als mich meine Klamotten zusammen suchte und mich anzog.
    
    "Bis demnächst", lächelte ich, als ich das Führerhaus verließ. Ich ging in die nächste Toilette und machte mich zurecht So hatte ich mir die Fahrt zwar nicht vorgestellt, jedoch war es eine äußerst erregende Erfahrung die ich in meinen noch jungen Jahren erleben durfte.
    
    "Köln Hauptbahnhof", dröhnte es aus den Lautsprechern. Ich wartete, bis die Türen sich öffneten und verließ den Zug - jedoch kam ich nicht weit.
    
    "Würden Sie bitte mitkommen? Warum?", fragte ich, und sah in das Gesicht eines Bundespolizisten.
    
    "Sie werden des Schwarzfahrens beschuldigt", sagte er. "Na super, dachte ich und kramte meine Bahncard hervor.
    
    Siegessicher hielt ich sie ihm entgegen. "Sieht das wie Schwarzfahren aus?", sagte ich. Er schaute sich meine Bahncard an.
    
    "Das ist eine billige Fälschung, ich muss Sie leider bitten mitzukommen".
    
    Echt jetzt? Das war doch nicht sein Ernst! Hatten die Beiden mich wirklich so zum Narren gehalten? Innerlich kochend blieb mir nicht anders übrig, als dem Polizisten zu folgen.
    
    Ich schritt hinter ihm, als ich die Gelegenheit sah und versuchte abzuhauen. Ich rannte los, aber nach ein paar Metern war bereits Schluss ...
    ... da mich die übrigen Reisenden festhielten und mir direkt Handschellen angelegt wurden.
    
    "Wer nicht hören will, muss fühlen", sagte er, als mich abführte. Wieso führte er mich nach draußen? Es gab doch eine Wache hier, im Hauptbahnhof.
    
    "Wieso gehen wir nicht hier auf´s Revier?" Ich erhielt keine Antwort. Auf der Domplatte stand ein Mondeo Kombi, in welchen er mich unsanft auf die Rückbank drückte.
    
    "Hey! Das ist, willkürliche, Polizeigewalt!", schrie ich, verzweifelt. Ein paar Passanten sahen zu mir rüber, gingen jedoch unverzüglich weiter. Schien nichts ungewöhnliches hier zu sein.
    
    Ich versuchte die Tür zu öffnen, jedoch war die Kindersicherung drinnen - was auch sonst?
    
    Der Polizist stieg ein und wir fuhren los. Nach einer Weile fragte ich mich, wo wir denn hinfuhren. Die Innenstadt hatten wir, schon lange, hinter uns gelassen.
    
    "Hey!" trommelte ich mit meinen Händen an die Trennscheibe. "Wo bringen Sie mich hin?"
    
    Auf eine Antwort wartete ich, natürlich, vergebens. Irgendwann bogen wir in einen Feldweg ein und er stoppte den Wagen. Er stieg aus und zündete sich eine Zigarette an, die er genüsslich rauchte.
    
    Endlich kam er zu mir, öffnete die Tür, und lies mich aussteigen. Wie eine Furie sprang ich vom Rücksitz und begann herum zu kreischen, was ihn aber absolut kalt ließ.
    
    "Bist Du fertig?", sagte er, während er seine Kippe auf den Acker schnippte und seine Knarre zog.
    
    "Willst Du es auf die Harte Tour?" Mit zitternden Knien sank ich zu Boden. "Nein, ...
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