1. Die Tochter


    Datum: 09.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bymirifan3

    ... nicht gut, morgen kommt doch Sonja.". Wieder Pause. „Ich glaube, morgen ist es besser, wenn ich das Schlimmste überstanden habe.". Pause. „Ich dich auch!". Das war es wohl.
    
    Jetzt oder nie, denke ich mir. Ich klopfe laut an die Tür, eine Klingel gibt es hier auf dem Flur nicht. Ich höre Rascheln und eine Tür klappern. „Hallo?" kommt es von drinnen. „Ja Hallo Petra, ich bin's, Sören." Schritte. Die Tür geht auf. „Sören! Ist was?" „Ähm nee, bei mir ist alles gut. Aber ich habe ein bisschen Angst um dich bekommen. Tut mir leid, Altbau. Lust auf ein Bier?"
    
    „Ach Sören, ich weiß nicht. Sieh mich doch an. Ich bin keine gute Gesellschaft heute." Okay, sie ist echt total verheult, das Makeup ist verlaufen, ihr T-Shirt total durchnässt von den Tränen. Interessiert mich aber alles nicht. „Vielleicht bin ich dir eine gute Gesellschaft. Lässt du mich rein?" Petra fängt wieder an zu schluchzen. „Du bist so lieb. Ja komm rein, wenn es dir nichts ausmacht, wie ich aussehe und so." „Du sieht zauberhaft aus." Und das meine ich wirklich so. So verletzlich, ich mag das. Ich bin gerne der Beschützer. So wollte ich es ihr aber nicht sagen. Da musste Petra kurz auflachen. Prima.
    
    Also gehen wir rein. Sie zeigt mir den Weg ins Wohnzimmer. „Setz dich, mach es dir bequem." Ich setze mich auf das Sofa, das an einem kleinen Couch-Tisch steht. Die Biere stelle ich ab und öffne direkt zwei Flaschen. „Hier, du musst was für deinen Flüssigkeitshaushalt tun. Und vielleicht hilft dir der Alkohol auch ...
    ... ein bisschen." Petra nimmt mir danken eins der Biere ab, prostet mir mit einem „vielen Dank" zu und setzt zum Trinken an. „Wow, dein Durst gefällt mir" sage ich und nehme auch einen ordentlichen ersten Schluck.
    
    „Möchtest du reden, Petra? Möchtest du mir erzählen, was los ist? Wir können aber auch einfach nur hier sitzen und Bier trinken. Wie du möchtest." Petra setzt sich zu mir aufs Sofa, winkelt ein Bein an und setzt sich darauf. „Ach weißt du, ich weiß es auch nicht. Diese Situation mit Sonja macht mich einfach total krank." „Mhm."
    
    „Ich kann nicht drüber reden. Hast du noch eins hiervon?" Sie winkt mit ihrer Flasche. Verdammt, die ist schon leer. Krass. „Ja klar, hier. Bitteschön. Lass es dir schmecken." „Ja, das tut wirklich gerade ganz gut."
    
    „Hast du ein Foto von Sonja? Ich meine, ich habe sie ja noch nie gesehen." „Nein, ich habe alle Fotos im Kamin verbrannt." Und da fängt sie wieder an zu schluchzen. „Ich bin so eine schlechte Mutter, wie kann ich das nur tun?" Ich bin nun ein wenig perplex und weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. „Noch ein Bier?" frage ich daher total bescheuert und sie nimmt es dankend an. „Lass uns betrinken, Sören. Keine Sorge, ich habe auch noch Bier da." Was nun folgt, kann man wirklich mal als Druckbetankung bezeichnen. Ich merke recht schnell, dass mir das Bier zu Kopf steigt. Und ich merke auch, dass es bei Petra Wirkung zeigt.
    
    Der Alkohol schafft es, Petra abzulenken. Sie denkt nicht mehr an morgen, wir sprechen über mehr ...