1. Das Strassenfest


    Datum: 14.01.2022, Kategorien: Hausfrauen Autor: byuemlaut

    Ich hatte soeben mit Frank die Stellwaende unseres kleinen Standes aufgebaut und began nun unsere Waren dekorativ auf dem Tapeziertisch zu platzieren. Es war ein strahlend-sonniger Tag, einer der Wenigen in diesem Sommer.
    
    "Franki, dieses Jahr haben wir doch wirklich Glueck mit dem Wetter"
    
    rief ich zu ihm hinueber. Er fixierte gerade eine Plane auf unserem Verkaufsstand und nickte nur kurz.
    
    Unser karitatives Strassenfest war in voller Vorbereitung. Ueberall rings um uns herum war die Leute damit beschaeftigt Staende aufzubauen. Direkt am Nachbarsstand war Doris damit beschaeftigt ihren Tortenwurfstand aufzubauen. Wir, dass heisst mein Mann, Frank und ich verkauften "Plunder", der sich in den letzten Jahren bei uns im Abstellraum gestapelt hat. Fuenzig Prozent unserer Erloese waren wie ueblich dem SOS-Kinderdorf versprochen.
    
    Nach und nach stroemten Bekannte und Unbekannte in unsere Strasse. Unser Stand wurde kaum frequentiert. Frank, Franks Bruder und einige maennliche Nachbarn plauderten und vernichteten unsere Biervorraete. So nutzte ich die Gelegenheit Doris am Wurfstand, unmittelbar neben dem Unseren, zu helfen. Doris spielte das Wurfziel und hatte bereits einige Torten im Gesicht. Ich kassierte, wischte ihr Gesicht von Zeit zu Zeit ab und versorgte sie (und mich) mit dem einen oder anderen Glas Sekt.
    
    Nach einigen Stunden waren wir reichlich beschwippst. Am Stand von Frank tat sich nicht viel. Er plauderte, trank sein geliebtes Bier und verkaufte nur wenig. ...
    ... Am spaeten Nachmittag verlor ich ihn aus den Augen. Ab und zu tauchte sein Gesicht in der Menge der Spaziergaenger auf. Der Stand wurde nun von meinem Schwager betreut. Aber sagen wir doch eher: Franks Bruder vertilgte die Bierreste, waehrend der Rest der Herren schon auf dem Weg war fuer Nachschub zu sorgen.
    
    Am Stand von Doris und mir war Hochstimmung waehrend Doris mich entnervt bat sie abzuloesen:
    
    "Katja, kannst du mich 'mal abloesen?"
    
    "Na klar..."
    
    Das war Ehrensache. Sie kam nach vorn und wischte sich ihr huebsches Gesicht sauber und oeffnete die Haarspange, die ihre Haare schuetzend nach hinten band.
    
    "Zieh' lieber ein T-shirt drueber, dass du kochen kannst... Die Sauerei bekommst Du sonst nicht wieder 'raus"
    
    Auch wenn das Loch in der Wand etwa so gross war wie ein Gesicht, spritze die Sahnecreme durch die Raender und hinterliess grosse fettige Flecken auf der Kleidung. Doris T-shirt sah fatal aus. Ich beherzigte ihren Rat indem ich mein gutes Sweat-shirt auszog unter dem ich nur ein relative altes, weisses T-Shirt anhatte. Da das Sweat-shirt relativ weit war hatte ich auf einen Buestenhalter verzichtet. Nun, da ich nur das T-shirt anhatte spannten meine relativ grossen Brueste augenscheinlich. Ich zog das Hemd aus meinen knielangen Jeansrock, damit meine Brueste nicht allzu provokativ hervorlugten.
    
    Im Prinzip bin ich relativ schuechtern, und auch wenn der Sekt seine Wirkung zeigte war mir das Gegaffe der Maenner an unserem Stand standen einigermassen ...
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