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Drei Wochen (Autor 4)
Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo
... sagen." Das Gespräch driftete in Allgemeines ab, Marlene voller Begeisterung über Marias Haus, ihre Suite, die sie hier zur Verfügung hatte, erzählte. Jens hörte nur ruhig zu, tat so, als würde er Marlenes Begeisterung teilen. In Wirklichkeit ballte sich sein Magen zusammen, da ihm bewusstwurde, dass Marlene nicht nur gegen die Verführungskünste und der Ausstrahlung Marias ohne seine Hilfe widerstehen musste, sondern auch Marias anscheinend horrenden Reichtums. Irgendwie fühlte sich Jens nach dem Gespräch erschöpft, ärgerte sich auch leicht über die Naivität Marlenes die keine Absichten bei Maria sah. Dazu kam, dass Marlene anscheinend nicht verstanden hatte, wie er es bezüglich sexueller Freiheit gemeint hatte, auf jeden Fall nicht so, dass sie zu einer Matratze in einem Beherbergungsbetrieb wurde. Und genau dieses Gefühl hatte Jens momentan, Maria würde geschickt seine Worte verdrehen, so verdrehen, dass sie genau ihren Intentionen entsprachen. "Ich werde das klären müssen", dachte Jens, "wenn wir wieder zusammen sind", lachte freudlos auf, "falls wir wieder zusammen sein werden." Marlene hatte das Gefühl, dass Jens bei dem Telefonat nicht ehrlich zu ihr gewesen war. Sie zweifelte nicht daran, dass er sie nicht liebte, dessen war sie sich sicher, aber sie hatte gefühlt, dass er ihr nicht alles gesagt, ihr nicht seine wahren Gedanken mitgeteilt hatte. "Mein armer Schatz", dachte sie, "wie kann ich dir sagen, was ich nicht weiß?", wurde in ihrem Gedankengang von einem ...
... Klopfen an ihrer Tür unterbrochen. "Dame Marlene?", hörte sie Camillas Stimme durch die Tür und rief "Ja". "Ich habe alles vorbereitet", sagte Camilla die Tür öffnend, "und wollte fragen, ob sie noch etwas benötigen?" "Nein", lächelte Marlene, "ich brauche nichts, nochmals danke für die nette Führung und noch einen schönen Feierabend." Um sich die Zeit zu vertreiben begann Marlene durch die Programme zu zappen, bemerkte dabei, dass sie dazu noch alle möglichen Streaming Anbieter samt Pay-TV abrufen konnte, fragte sich, welchen Luxus Maria sonst noch hatte. Die Anrufmelodie ihres Handys unterbrach sie, der Blick aufs Display zeigte ihr die Nummer Marias. "Hallo Liebes", hörte sie Marias fröhlich klingende Stimme, "Ich bin in ca. 30 Minuten bei dir. Ich hoffe es stört dich nicht, dass ich nur Salat bringe." "Nein", lachte Marlene auf, "stört überhaupt nicht." "Fein", gluckste Maria, "hole bitte noch eine Flasche Weißwein aus dem Keller, wähle selbst eine aus, bis dann." "Dann los", sagte sich Marlene und begann die Vorbereitungen für das Abendessen. Kaum war sie damit fertig, hörte sie Marias, "Hallo Liebes". Marlene ging der Stimme entgegen, fand Maria im Entree vor, eine Stofftüte haltend. Sie begrüßte Maria mit einem Wangenküsschen, nahm ihr die Tüte ab. "Ich komme gleich", lächelte Maria, "wasche mir nur schnell die Hände, schenkst du bitte inzwischen den Wein ein?" "Klar", lächelte Marlene zurück und machte sich an die Arbeit. Das Essen verlief total nett und ...