1. Verhext 07


    Datum: 25.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySorcery

    ... „...vermisse Dich! Bis später."
    
    Die Busfahrt dauerte gut eine halbe Stunde, vom Friedhof Sonnenberg musste Julia dann noch gut 10 Minuten laufen bis sie endlich „Zuhause" ankam. Sie betätigte den Klingelknopf zwischen dem großen Tor und der Eingangstür. „Demoiselle Julia?", tönte es aus dem kleinen Lautsprecher der Gegensprechanlage. „Jeanne? Ja, ich bin Julia.", antwortete sie und ein leises Summen zeigte an dass die Tür entriegelt wurde.
    
    Als sie den Weg zum Haus beschritt öffnete sich die Haustür und eine Frau mit einer schokobraunen, gewellten Bob-Frisur kam freudestrahlend auf sie zu. Julia schätzte sie auf Anfang 30. Sie wurde umarmt, linke Wange, rechte Wange. Sie wurde von der sympathischen Französin angelacht, als diese einen Schritt zurück machte und sie in Augenschein nahm. „Oh qui! Sehr übsch!", kommentiere Jeanne und überlies, der etwas kleineren, Blonden den Vortritt.
    
    Julia stellte ihre Tasche auf die Garderobenablage und schlüpfte aus ihren Pumps.
    
    „Soll isch uns ein Café machen?", fragte die quirlige Haushälterin.
    
    „Oh ja! Danke dass wäre lieb.", antwortete Juliane. „Ich muss aber erstmal schnell auf die Toilette, war eine lange Fahrt.", entschuldigte sie sich.
    
    „Naturellement, ich bin in die Küch.", Jeanne wandte sich lächelnd Richtung Küche während Julia sich in das Gästebad begab.
    
    Julia zog die Strumpfhose komplett aus, wollte Luft an die blauen Flecken ihrer Haut lassen. Am liebsten hätte sie sich aller Kleidung entledigt um ihrem Körper ...
    ... entspannende Freiheit zu gewähren, aber vor der „Hausdame", wie Brunhilde Jeanne einmal genannt hatte, konnte sie das natürlich nicht. Nachdem sie sich erleichtert hatte, ihre Pumps in dem Schuhschrank der Garderobe verstaut und in ein paar Hausschuhe geschlüpft war, betrat sie die Küche.
    
    Auf der Kücheninsel standen zwei dampfende Tassen, Jeanne saß gegenüber der Tür auf einem der Barhocker und lächelte Julia an. „Du bis also die Engel für die isch hab gestern soviel gewasch.", die Französin zeigte ein herzliches Lachen als Julia ihr gegenüber Platz nahm.
    
    „Ich fürchte, ja. Das tut mir leid. Brunhilde hat es wohl ein wenig übertrieben mit ihren Einkäufen.", antwortete Julia grinsend und nahm einen Schluck Kaffee.
    
    „Ich darf doch Du zu Dich sagen?", versicherte sich ihr Gegenüber, „Mademoiselle Brünhild redt nur noch von ihr Julia. Jeanne, ohl ein Glas Nutella für Juliane, wasch die Sach von Julchen, mach die Bett frisch..., olala. Du ahst ihr totalement die Kopf verdeh." Sie blickte die junge Studentin mit ihren rehbraunen Augen an. „Aber isch muss Dich danken! Jetz is sie wieder die alt Mademoiselle. Nich die langweilig Topffrisur und die viel Schmink in die Gesicht." Die beiden Frauen lachten.
    
    „Wie lange arbeitest Du denn schon...", Julia wurde von ihrem Handy unterbrochen das lautstark einen Anruf ankündigte. „Entschuldigung! Moment, ich bin gleich wieder da.", sie eilte zur Garderobe um ihr Smartphone aus der Tasche zu holen. Das Display zeigte einen Anruf ihrer ...
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