1. Lapdance


    Datum: 31.01.2022, Kategorien: Partnertausch, Autor: route66

    ... Atmosphäre", versuchte ich zu beginnen, "Es ist das rote Licht, es ist die Musik, und es ist der Reiz des Verbotenen, des Unanständigen. Man tut sowas nicht. Keine anständige Frau tut so etwas, sich vor wildfremden Männern derart zu präsentieren. Und dann sind da diese aufreizenden Bewegungen, das Spiel an und mit der Stange." Ich blickte Hella fragend an, ob mein Erklärungsversuch angekommen war.
    
    Sie hingegen blickte mich zweifelnd an: "Wenn ein fremder Mann sich vor mir wichst, weil er das für geil hält zum Beispiel am Strand, dann turnt mich das kein bisschen an, im Gegenteil. Der einzige Mann, bei dem ich gerne zusehe, bist Du, weil ich dann weiß, wenn er steif ist, vögelst Du mich anschließend gnadenlos."
    
    Frauen und ihre Logik, dagegen kommt kein Mann an. Ich startete einen neuen Versuch: "Wenn ich in einer Bar so etwas sehe, stelle ich mir vor, Du wärst das da vorne. Du wirst angegafft von wildfremden Männern, und alle bekommen sie einen steifen Schwanz. Nochmal, es ist der Reiz des Verbotenen, des Unanständigen. Sowas tut man nicht und schon gar nicht eine anständige Ehefrau. Diese Mädchen sind aber nicht anständig." Konnte ich es jetzt rüberbringen? Hella drehte sich knurrend auf die andere Seite und schlief ein.
    
    Vierzehn Tage später hatte Hella Gerold und seine Frau Suse am Sonnabend zu uns eingeladen. Gerold und ich bekamen Order, uns um sieben Uhr am Abend noch vorher zu einem Bierchen zu treffen und nicht vor zwanzig Uhr auf der Bildfläche zu erscheinen. ...
    ... Die Frauen wollten angabegemäß gemeinsam Vorbereitungen für den Abend treffen. Na gut, beim Kochen mussten wir ihnen wirklich nicht zusehen. Und so ein Feierabendbier ist ja auch nicht zu verachten.
    
    Pünktlich standen wir beide auf der Matte. Vorsichtshalber klingelte ich, anstatt meinen Hausschlüssel zu benutzen. Suse öffnete die Tür, und Gerold und mir fielen die Kinnladen runter. Sie trug ein schwarzes Negligé, darunter einen hauchzarten, durchsichtigen BH und gleichermaßen ein Nichts von einem Slip. Wenn man es richtig nimmt, stand sie eigentlich nackt vor uns.
    
    "Ich bitte die Herren, einzutreten", säuselte sie zuckersüß. Aus dem Inneren des Hauses tönte Discomusik. An der Wohnzimmertür nahm uns Hella in Empfang. Sie trug das gleiche Nichts wie Suse nur in rot. "Wir freuen uns, daß die Herren Zeit gefunden haben, uns zu beehren", säuselte sie genauso zuckersüß wie schon Suse zuvor.
    
    Im Wohnzimmer herrschte gedämpftes Licht. Und nicht nur das, die Lampen auf den Beistelltischen waren mir roten durchscheinenden Tüchern verhüllt. Es herrschte Rotlichtatmosphäre. Die Musik, die dort spielte, hätte in jedem Striplokal laufen können. Die Damen fragten nach unseren Wünschen. Gerold und ich bestellten wie in einem Bumslokal Whisky. Die Damen kamen jede mit einem Glas in der Hand angetrippelt und servierten uns unsere Getränke. Dabei schwangen sie ihre Hüften und beugten sich beim Abstellen der Gläser tief nach unten, sodass ihre Möpse voll zur Geltung kamen.
    
    Gerold und ...
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