1. Der Fernfahrer 11


    Datum: 10.04.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    Zuhause erzählte ich von dieser Episode selbstverständlich nichts.
    
    Als ich dann eine Woche später nach Hause kam, wurde es bereits dunkel. Anke saß im Wohnzimmer und sah in die Glotze. So sah es zumindest von außen aus, denn nur dort brannte Licht und hinter den vorgezogenen Gardinen sah ich das typische Flimmern eines Fernsehapparates.
    
    Ich stellte meine Kiste ab, zog mir in der Werkstatt die nach Diesel stinkenden Klamotten aus und stellte mich dort auch unter die Dusche. In frischer, von Anke dort bereitgelegte Wäsche und duftend wie ein ganzer Parfümladen ging ich hinüber ins Wohnhaus.
    
    Schon auf dem Flur hörte ich, daß da ein ganz besonderer Film im Fernsehen laufen mußte. Anke hatte doch nicht etwa.....?
    
    Sie hatte, wie mir sofort klar wurde, als ich die Tür zum Wohnzimmer geöffnet hatte und eingetreten war.
    
    Über die Mattscheibe flimmerte ein Porno-Film und vor dem Fernseher, noch nicht einmal richtig ausgepackt, geschweige denn aufgestellt, stand ein nagelneuer DVD-Player, während sich Anke auf der Couch davor herumlümmelte.
    
    Anke, in einem weißen Korselett mit schwarzen Strümpfen, die Augen unentwegt auf den Fernseher gerichtet und den zweigeteilten Dildo genüßlich in sich ein- und ausfahren lassend.
    
    Mir entschlüpfte ein kleines, frohes Lachen. So, genauso hatte ich mir das immer vorgestellt. Warum seinen Gefühlen Zwang antun? Warum sich immer zurückhalten, wenn einen die Geilheit überkommt?
    
    Weshalb sein Ehegespons oder seinen Partner nicht mal auf ...
    ... diese Art und Weise empfangen? Weshalb ihn nicht so darauf aufmerksam machen, daß einem heiß, daß man geil ist?
    
    Anke war allerdings so in das Spiel in und an sich selbst vertieft, daß es eines weiteren Räusperns bedurfte, um sie auf mich aufmerksam zu machen.
    
    Nein, sie sprang nicht auf und zeigte auch sonst kein Zeichen von Verlegenheit. Gut, so. Allerdings stand sie auf, um mich zu begrüßen, wobei der Dildo aus ihr herausrutschte.
    
    Als sie mich umarmte und wir uns küßten, ertrank ich fast in dem Duft, der meiner erregten, heißen Frau entströmte. Sie hatte sich gut vorbereitet, wie mir meine Finger verrieten, mit denen ich zwischen ihre Beine griff und mit denen ich leicht in die offene, glitschige Tiefe stoßen konnte.
    
    Näher, immer näher drängte Anke sich an mich und dann passierte es auch schon. Heißer, flatternder, stoßender Atem traf mein Gesicht, ihre Arme kamen hoch, schlangen sich um meinen Hals, ihre Knie wurden weich, gaben nach, ich mußte Anke halten und mit verschleierten, glasigen Augen, den Kopf tief in den Nacken legend, stöhnte sie ihre Lust hinaus.
    
    Unterdessen lief das Video weiter und da ich nun mal recht günstig stand, sah ich zu. Sah nackte Leiber sich ficken, stoßen und hörte die Lustschreie, die meiner Frau noch in den Ohren und wurde scharf, wie ein Pavian, was Anke nicht verborgen blieb.
    
    "Er steht dir ja schon," stellte sie fest, "geil.... bist du geil?"
    
    Und noch bevor ich irgendwas sagen konnte, wies Anke auf den Bildschirm:
    
    "Das ...
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