1. Die Tochter Teil 03: Petra besucht Sören


    Datum: 20.04.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bymirifan3

    Später gegen Abend sitze ich immer noch vor der Playstation und zocke irgendwelche Spiele. Konzentrieren kann ich mich nicht wirklich, der Vormittag ist immer noch zu präsent in meinem Kopf. Mal von meiner Geilheit ganz abgesehen: Irgendwas stimmt doch mit den beiden Frauen nicht. Das scheint eine Art Hassliebe zu sein, die ich überhaupt nicht verstehe. Was ist da nur los? Petra sagte mir ja, dass sie nun bereit ist oder einsieht, dass sie mir mehr erzählen muss. Ich bin sehr gespannt.
    
    Gerade als ich diesen Gedanken fertig gedacht habe, klopft es an meiner Wohnungstür. Ich stehe auf, gehe zur Tür und frage „Hallo? Ist da jemand?" „Ich bin's, deine Lieblingsvermieterin. Petra".
    
    Einen Augenblick später öffne ich die Tür. Wow, was für ein Anblick. Petra, total aufgebrezelt, geschminkt, Nylons und Pumps an. Und ein angenehmes frisches Parfüm hat sie aufgelegt. So habe ich sie ja noch nie gesehen, und ich bin entsprechend baff, was in dieser Frau steckt.
    
    „Komm doch bitte rein." Petra folgt meiner Einladung und kommt herein. „Lass uns doch ins Wohnzimmer gehen, da müssen wir nicht so im Flur rumstehen." Petra ist definitiv heftig angetrunken, aber das macht sie gerade noch reizvoller für mich. Das macht mich ein wenig mutiger als gewöhnlich. Zur Begrüßung nehme ich sie noch mal in den Arm und frage sie, wie es am Nachmittag noch lief.
    
    „Geht so. Ich weiß nicht, ob das klappt mit Sonja. Also wir zwei zusammen in meiner kleinen Wohnung."
    
    „Meinst du?"
    
    „Ja, ich habe ...
    ... doch nur zwei Zimmer, genau wie du hier. Ich kann Sonja kein eigenes Zimmer anbieten, das hat sie ja schon treffend bemerkt heute Vormittag. Wir haben uns ganz schön gestritten den ganzen Tag. Und das, obwohl wir beide eigentlich glücklich sind, uns wieder zu haben."
    
    „Setz dich doch erst mal."
    
    „Sören, hast du heute schon was vor? Ich würde gerne ein bisschen bleiben und mit dir reden. Das bin ich dir schuldig. Nicht nur das."
    
    „Nein, ich habe noch nichts vor, du bist bei mir herzlich willkommen. Ich fühlte mich den ganzen Tag über schon so allein, du kommst genau richtig eigentlich."
    
    „Danke." Und Petra lässt sich in eine Ecke meines Kunstledersofas plumpsen. „Das ist aber bequem."
    
    „Möchtest du was trinken? Bier, Sekt, Wein, was Hartes?"
    
    „Ich nehme gerne einen Sekt. Trinkst du mit?" „Na klar. Ich habe wohl auch ein bisschen aufzuholen."
    
    „Sören! Ich habe nur einen Sekt getrunken, um mir etwas Mut zu machen. Oder zwei oder drei. Oder ne Flasche. Ich glaube eine Flasche." Wow. Das könnte ein interessanter Abend werden.
    
    Ich gehe in die Küche, hole eine Flasche Sekt aus dem Kühlschrank und zwei Sektgläser aus dem Schrank. Ich habe zwei Kühlschränke. Einen für Lebensmittel und noch einen zusätzlichen Getränkekühlschrank, in dem sich immer ausreichend Bier und Sekt befindet. Sicher ist sicher. Allein für heute dürfte es sich gelohnt haben. Hoffe ich. Na mal sehen.
    
    Ich fülle die zwei Gläser und will die Flasche zurück in den Kühlschrank stellen, denke dann ...
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