1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Lippenstift. „Soll ich ihnen die Tasche abnehmen? Ich kann sie unter dem Tresen legen. Dann zeige ich ihnen den Weg."
    
    Obwohl ich wusste, wo ich lang musste, reichte ich ihr wie im Trance den Einkaufsbeutel mit Yasis Handy. „Danke, das ist sehr nett. Mmh, wo genau?"
    
    Sie kam um den Tresen herum. Nun konnte ich ihr restliches Outfit bewundern. Sie trug einen kurzen, rot-grün karierten Rock. Bei jedem Schritt vor mir her, bewunderte ich ihre schlanken Beine. Man konnte den Rand der dunklen, halterlosen Strümpfe aufblitzen sehen. Oben hatte sie ein graues, ärmelloses Sweatshirt und darunter ein beiges T-Shirt mit großen grünen Fliegen auf den Ärmeln an. Bisschen schräg, aber passend zur geilen Gesamterscheinung.
    
    Unterwegs stieß ich mit dem Fuß gegen einen Aufsteller. Fast wäre er umgekippt. Ich fing die fallenden Flaschen mit Gleitgel noch rechtzeitig auf. Die junge Frau drehte sich zu mir. „Alles in Ordnung?"
    
    Während ich die Behälter wieder in Reihe und Glied stellte, merkte ich, wie mein eigenes Glied gegen die Hose drückte und um Befreiung bat. „Ähm, ja. Bin nur ..." Ich deutete auf den Aufsteller.
    
    „Ach, lassen sie nur, der kommt gleich weg. Steht eh nur im Weg. Die Reste muss ich noch ins Regal räumen wegen der Inventur."
    
    Ihre bezaubernde Lispelstimme ließ meinen Lümmel noch mehr quengeln.
    
    Sie half mir, die Behälter zurückzulegen. Dabei berührten sich unsere Hände. Ich zuckte zusammen.
    
    Sie kicherte. „Mache ich sie nervös?"
    
    „Ähm nein." Ich versteckte ...
    ... meine Hände hinter dem Rücken. „Ich ... ähm ... Ich bin nur dagegen-"
    
    „Ist schon gut." Ein heiseres Kichern kam aus ihrem Mund. „Ich habe manchmal so eine Wirkung auf Männer. Onkel Sigg sagt das auch. Er meint, wenn er nicht auf Männer stehen würde, würde er mich glatt ficken. Ich bin so was wie sein weibliches Spiegelbild, meint er. Nur, dass ich nicht lesbisch bin." Sie kicherte. „Eher Bi oder Nympho."
    
    „Onkel Sigg?", fragte ich nach.
    
    „Ja, Siggi. Ich nenne ihn Sigg. Er ist mein Onkel. Ich bin nur zu Besuch und helfe heute im Laden bei der Inventur. Morgen singe ich beim Karaoke-Wettbewerb." „Aha. Wow. Sehr interessant." Ich konnte meine Augen nicht von ihr wenden. „Dann sind sie ... du ... morgen also auch dabei?"
    
    „Ja, bin ich. Ich bin Corinna, aber alle nennen mich Cory!" In meinen Ohren klingelte es. --Hi, ich bin Yasmin, aber alle nennen mich Yasi. Sie streckte ihre Hand entgegen. Ich ergriff sie.
    
    Ihr Händedruck war nicht so imposant, so fest wie bei meiner Seelenverwandten, eher zart und feminin, trotzdem hämmerte mein Herz bis zum Hals. Meine Knie wurden weich und mein Kumpel immer härter.
    
    „Hi, da bist du ja!" Abrupt ließ ich die Hand los. Yasi kam aus einer Kabine. Im Arm hielt sie weiße Dessous. „Wir haben dich schon vermisst." Sie kam zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Hast du was bekommen?"
    
    Schützend hielt ich die Hände vor meinem Schoß. „Ich? Nein!"
    
    „Ich meinte das Handy. Dass du nen Harten in der Hose hast, habe ich schon längst ...
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