1. Polyamorie 02


    Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... leicht geöffnete Tür sah ich beide vor einem Regal stehen. Sie zählten und notierten den Inhalt.
    
    „War ne geile Show. Hihi! Der Hengst hat tatsächlich abgespritzt."
    
    „Das hat mich nur unnötig geil gemacht, Sigg. Wo soll ich heute nen Mann her bekommen, der es mir besorgt?" Cory strich Siggi über die Schulter. „Ach komm schon Sigg, kannst du nicht für nen Augenblick vergessen, dass du auf Männer stehst? Ich blase dir einen und du darfst mich auch in den Arsch ficken, von hinten, okay?"
    
    Bevor Siggi etwas antworten konnte, stieß ich die Tür auf und trat in den Raum. „Also ich würde das Angebot annehmen!"
    
    Erschrocken drehte sich Cory um. „Echt jetzt? Spitze!" Fast wäre sie zu mir geeilt und um den Hals gesprungen. Mit ausgestreckter Hand hielt ich sie auf Distanz.
    
    „Ich meinte die mobile Liebesschaukel für 50 Euro. DAS Angebot nehme ich an."
    
    „Schade!" Cory zog nen Schmollmund.
    
    Eigentlich recht süß, dachte ich. Ebenso ihr gespielter schüchterner Augenaufschlag. Ich schenkte ihr ein Lächeln. Sofort nahm sie es an und hüpfte an mir vorbei.
    
    „Ich packe schnell die Schaukel ein, Onkel Sigg." Unterwegs zur Treppe flatterte ihr Rock und hob sich mit jeder Stufe, die sie nahm.Kleines, verführerisches Biest. Irgendwie wollte ich ihr darunter schauen. Ich hätte gern noch einmal die perfekte Pussy gesehen. Mein Lümmel machte sich auch schon wieder bemerkbar.
    
    „Dann wollen wir mal zur Kasse oder hast du es passend?", fragte Siggi im Vorbeigehen. „Wäre gut, dann können ...
    ... wir das so erledigen." Ich folgte ihm hoch.
    
    „Denke schon. Nen Fuffziger müsste ich noch haben."
    
    Cory stopfte gerade den letzten Gurt in den Karton und Schloss ihn. Mit einem bezaubernden Lächeln überreichte sie ihn mir. Ich kramte den fünfzig Euro Schein heraus und gab ihn Siggi. „Und danke nochmal fürs Angebot."
    
    Beide antworteten: „Gern, war mir ein Vergnügen." Siggi und Cory lachten zeitgleich los. Er in seiner hohen Stimme und sie mit einem herzlich hellen Klang, der mich Seufzen ließ.
    
    „Dann war es das. Macht's gut und vielleicht sehen wir uns mal wieder Cory." Ich reichte ihr die Hand und sie bedankte sich mit einem Knicks.
    
    „Hör jetzt auf zu flirten!", schalt Siggi sie. „Du weißt, er hat schon drei Frauen zu bedienen. Und wenn, dann musst du an mir vorbei. Ich kenne ihn länger und baggere ewig an ihm rum." Siggi verdrehte die Augen. „Leider ohne Erfolg."
    
    Cory griff ihm tröstend am Arm. „Mach dir nichts draus, Onkelchen." Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Wie wäre es, wenn wir unseren Misserfolg zusammen vergessen?"
    
    „Cory, fang nicht schon wieder an. Begleite unseren Kunden lieber zur Tür und schließe diesmal ab."
    
    „Ist gut, mach ich, Onkel Sigg." Sie gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und wollte mit mir zum Eingang.
    
    „Ach und Cory", rief er sie zurück. „Das hier ist für dich. Für deine Hilfe vorhin." Er drückte ihr die Fünfzig Euro in die Hand und blinzelte ihr zu. „Hast du dir wirklich verdient!"
    
    Ich ...
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