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Polyamorie 02
Datum: 01.06.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... die Türkei bringen. Ich glaube, das schaffe ich nicht", gestand sie. „Sieh mal, das Flugzeug fliegt in die andere Richtung und Lena, Lisa und ich werden dabei sein. Wir wollen in den Urlaub und nicht zu deinem Onkel." „Siehe es als Therapie an. Und ne Ablenkung. Dann werden die Träume auch irgendwann verschwinden", schlug Lena vor. „Das ist aber ganz schön drastisch. Was ist, wenn ich das nicht packe?" Ich konnte ihre Bedenken nachvollziehen, doch für den ganzen Plan mussten wir in die USA fliegen. „Es gibt da noch etwas, das ich euch sagen muss", fing ich leise an. Nun blickten mich alle stumm an. „Was denn noch?", fragte Yasi verwundert. „Ich ..." Ich ging vor ihr auf die Knie, blickte hoch und griff ihre Hand. „Yasi, willst du meine Frau werden?" Mein Herz hämmerte bis zum Hals. --Was ist, wenn sie Nein sagt? „Ja, klar!", antwortete Yasi und beugte sich zu mir für einen leichten Kuss. Ich hörte Lisa und Lena stark einatmen. Sie umschlossen uns. Ich konnte ihr Einverständnis von allen Seiten spüren. „Und was ist mit Lisa und Lena?", fragte Yasi plötzlich und löste sich aus der Umarmung. „Ich finde das mega", sprudelte es aus Lisa heraus. „Dann heißen wir alle Brandt." „Na, und ich habe den Vorschlag gemacht", ergänzte Lena. „Dann können deine Eltern dich gar nicht mehr in die Türkei schicken, um zu heiraten. Verstehst du? Du kannst dich sicher fühlen!" „Darum auch der Flug in die USA. Wir werden dort heiraten. Das geht ...
... unkompliziert und alles ist legal. Keiner kann uns mehr trennen oder gar wegnehmen. Es muss so schnell wie möglich sein. Damit deine Albträume aufhören und wir uns auf die Schwangerschaft und das Baby konzentrieren können." „Okay!" Sie zog das Wort in die Länge, als wäre es alles andere als das. Dann drehte sie sich um und setzte sich an den Tisch. Wir schauten ihr verwundert hinterher. „Ich habe einen Mordshunger", erklärte sie und griff zum Brötchen. „Hallooo, geht's noch? Ist jemand zu Hause?", fragte Lena streng und blickte auf Yasi hinab. „Das hier ist kein Traum. Dir wurde gerade DER Heiratsantrag gemacht, von deinem Traummann, dem Vater deines Kindes." Als hatte sie es erst in dem Augenblick realisiert, schoss Yasi aus dem Stuhl hoch und sprang mir um den Hals. Ihre Beine umklammerten meine Hüfte und sie küsste mich wild übers Gesicht. „O Gott Ja klar will ich. Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!", wiederholte sie immer wieder zwischen den Küssen. „Ihr seid alle so gut zu mir. Ich weiß gar nicht, womit ich das verdient habe. Das muss einfach ein Traum sein." „Das ist es nicht", sagte Lena und rieb sich über eine rote Stella am Arm. „Glaube mir, ich hab mich grad selber gekniffen. Das ist echt. Es passiert in Wirklichkeit." Yasi warf den Kopf zurück und schrie zur Decke: „JAAAAA! Ja klar will ich deine Frau werden!" Alle hatten es gehört. Yasi und ich würden heiraten. In den darauf folgenden Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun. Ich ...