1. Beste Freunde Für Immer


    Datum: 07.06.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Idefix

    ... war ich nicht", sagte er mürrisch, "das war Danny..., aber wenigstens sind wir jetzt alle wieder wir selbst." Wie gestern Abend stand ich auf und reichte Alex abermals die Box mit den Taschentüchern. Würdest du nicht anders aussehen", sagte ich lächeln, "würde ich fast sagen ich habe ein Déjà-vu." Alex und Lisa grinsten, während er sich sauber machte und sein Ding wieder verpackte.
    
    "Das war ein Risiko", sagte Lisa zu mir, "wenn ich jetzt nicht ich selbst wäre, hätte ich dir schön was erzählt. Ich muss heute zum Geburtstag meiner Oma und das wäre in einem fremden Körper sicher nicht gut angekommen."
    
    "Was denkt ihr", fragte Alex, "ist der Spuk ist jetzt, wo wir wieder alle in unseren Körpern sind endgültig vorbei?" Keiner sagte was, wir sahen uns nur an. "Ich weiß es nicht", meinte Lisa, "aber jetzt testen wir das auf keinen Fall. Ich geh jetzt nach Hause und bis wir alle gemeinsam nichts anderes beschließen fasst sich keiner von uns an. Ich muss nachdenken und dann ist das am Nachmittag mit Oma. Am besten ist wir reden heute Abend weiter."
    
    "Ein ganzer Tag ist aber lang", sagte Alex grinsend. Ich musste ebenso schmunzeln. "Hey Jungs beherrscht euch", sagte Lisa streng, "das haltet ihr doch aus, oder?" "Na klar", sagte ich und auch Alex nickte.
    
    Ich brachte die beiden schließlich runter und verabschiedete sie. Als ich die Haustüre schloss und wieder in mein Zimmer gehen wollte, standen da plötzlich meine Eltern und sahen mich fragend an. "Du hattest über Nacht ...
    ... Besuch da?" fragte meine Mutter. "Und gleich ein Pärchen..." ergänzte mein Vater grinsend.
    
    "Hey das waren nur Lisa und Alex", sagte ich zur Erklärung, "sie haben mich am Abend überraschend besucht und wir haben viel zu lange über unsere Vergangenheit gesprochen, die Schule und wie sich jetzt vielleicht alles ändern wird. Und weil Lisa dabei eingeschlafen ist, hat Alex auch gleich bei mir geschlafen. Es ist also nicht so wie ihr vielleicht denkt."
    
    "Ist ja kein Problem", sagte meine Mom, "die beiden sind natürlich immer gerne willkommen, aber sei nächstes Mal bitte so höflich sie nicht ohne ein Frühstück aus dem Haus zu schicken."
    
    Ich ging wieder rauf, als mir auf der Treppe meine Schwester Sandra entgegengrinste. Sandra ist ein Jahr jünger als ich und wir beide verstehen uns sehr gut. "Es war also nicht so wie wir denken?" sagte sie süffisant, "und warum musstest du um Mitternacht Duschen und dann gegen drei Uhr morgens nochmal, und ich glaube dabei warst du nicht allein im Bad, oder?"
    
    "Hey du behältst das bitte für dich", sagte ich zu ihr. "Ist mir zwar egal", sagte sie, "aber warum sollte ich das tun?" "Naja", meinte ich, "zum Ersten, es war wirklich nicht so, wie es ausgesehen hat und zum Zweiten, weil es dich nicht das geringste angeht. Sieh es einfach als einen Gefallen an und erzähl nichts davon. Ich hab auch so schon genug am Hals."
    
    Sie sah mich fragend an, aber ich setzte gleich meinen Weg fort und verschwand in meinem Zimmer um nachzudenken. Ohne die ...
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