-
Beste Freunde Für Immer
Datum: 07.06.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Idefix
... Anderen. Du bewunderst einfach die schönen Felsen vor dir und um alles andere kümmere ich mich. Ich werde dich leiten." Alex nickte und wir gingen los. Ganz gemächlich gingen wir Schritt für Schritt los. Es klappte wesentlich besser als ich mir das erhofft hatte. Dennoch waren die 15 Meter in unserer Situation ein breiter Weg. Unbeirrt schritten wir voran. "Sie kommen", hörten wir die Stimme von Lisa. "Sieh nicht hin", ermahnte ich ihn, "wir erreichen die Anderen bald genug. Schau dir einfach weiter die schönen Felsen an." Unsere Freunde verstanden und waren wieder leise. Noch ein paar Schritte, dann war es geschafft. Mario und ich schnappten ihn an den Armen und gingen noch einige Schritte weiter, wo wir uns alle ins Gras setzen konnten. Erleichterung war bei allen zu spüren. "Ist alles gut bei dir, Alex?" fragte ich ihn. "Mehr oder weniger", antwortete er und versuchte zu lächeln, "aber ich glaube ich brauche heute nichts mehr zu essen, mein Magen ist ziemlich flau." Wir konnten alle darüber kichern. Erst jetzt registrierte ich, dass Lisa und Sandra ihr Klamotten anhatten. Nur wir Jungs waren nach wie vor nackt. "Und wie ist das jetzt mit euch", fragte Mario, "wer ist jetzt wer und vor allem, warum und wie?" "Lisa hat beim her laufen schon versucht es mir zu erklären", sagte Sandra, "irgendwas vom Körpertausch beim Orgasmus oder so. Aber ganz hab ich es noch nicht kapiert." "Können wir gehen?" fragte ich Alex und stand auf. Er nickte und ich hielt ihm ...
... meine Hand hin um ihn hoch zu ziehen. Gleich schlang er noch mal seine Arme um mich. "Danke Danny", sagte er leise und drückte mich fest an sich. Ich drückte ihn ebenso. "Nein", sagte Sandra, "ich kapier es nicht." Auf dem Rückweg begann ich zu erzählen wie ich vor drei Tagen plötzlich in Lisas Zimmer wach wurde und nicht wusste was los war. Wir erzählten gemeinsam von unserem Wunsch auf der Abschlussreise und dass wir den Brunnen in dem kleinen Dörfchen für unsere Lage verantwortlich machten. Mario und Sandra waren zwar weiterhin verwundert, aber sie haben den Kern der Sache scheinbar verstanden. "Es könnte trotzdem sein, dass die uns zwei hier so richtig fein verarschen", sagte Mario zu Sandra, "dann wäre das Spiel von Danny da oben auf dem Felsen zwar Oscarreif gewesen, aber das ist noch immer einfacher zu glauben als dass die beiden jetzt im jeweils anderen Körper stecken." Auch Sandra zweifelte. "Frag mich was", sagte ich zu ihr. "Was denn?" Antwortete sie. "Frag mich irgendetwas, das nur ich weiß", sagte ich, "irgendwas das Alex von mir nicht wissen kann." Sandra grinste über beide Ohren. "Da weiß ich was", sagte sie, "Erzähl uns das, wie Emma dich geküsst hat, als du elf warst, in der Umkleidekabine." "Da warst du doch gar nicht dabei", sagte ich verwundert zu ihr, "woher weißt du überhaupt davon?" "Emma hat es Susi erzählt und die war zu der Zeit meine Freundin", antwortete sie. "Habt ihr deshalb oft so gekichert, wenn ich euch zufällig irgendwo getroffen habe?" ...