1. Die dicke Elke


    Datum: 10.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byswriter

    ... das Gespräch neugierig an, lenkte es ihn doch von seinem Problem ab. „Hallo?"
    
    „Willst du noch länger vor meinem Haus herumstehen oder kommst du jetzt rein?"
    
    Elke hatte ihn offenbar durch das Fenster beobachtet. Jan ärgerte sich, weil nun der Eindruck entstanden war, dass er unsicher und verklemmt wäre. Was ja auch stimmte. Er begab sich die Einfahrt hinauf und visierte die Haustür an. Elke öffnete diese und präsentierte sich in einem langen Morgenmantel, der ihr über die Knie reichte. Jan fragte sich spontan, ob Elke noch etwas darunter trug. Mit klopfendem Herzen ging er auf Elke zu, die zur Seite trat und ihn hereinbat. „Geh ins Wohnzimmer."
    
    Jan folgte dem ausgestreckten Finger und setzte sich in Bewegung. Das Licht im Wohnzimmer war nicht an, dafür standen auf mehreren Regalen Teelichter und Kerzen, die den Raum schwach erhellten. Es wirkte romantisch. Bereitete man sich so vor, wenn man plante, den Sohn einer Freundin zu verführen? Urplötzlich fiel Jan ein, dass er keine Kondome dabei hatte. Geduscht hatte er zuvor auch nicht. Panik ergriff ihn. Er musste sich eingestehen, dass er überfordert war. Elke gesellte sich zu ihm und stupste ihn an. „Nimm auf der Couch Platz, ich komme gleich zu dir."
    
    Sie verließ den Raum, um kurz darauf mit zwei Sektgläsern zurückzukehren. Jan, der sich inzwischen auf die Couch gesetzt hatte, nahm ein Glas und stürzte dessen Inhalt in einem Schluck herunter.
    
    „Sachte, sachte", ermahnte Elke ihn und nippte von ihrem Glas. ...
    ... Sie nahm neben Jan Platz und wandte sich ihm zu. Mit breitem Lächeln musterte sie den jungen Mann. „Schön, dass du da bist."
    
    „Ja, gut."
    
    Jan fiel selber auf, wie dämlich seine Erwiderung ausgefallen war. „Danke für die Einladung."
    
    „Weißt du ... Als ich vorhin versehentlich in dein Zimmer geplatzt bin, war ich zunächst erschrocken und peinlich berührt."
    
    „Ach ja?"
    
    „Aber dann habe ich wahrgenommen, wie du an deinem harten Schwanz gespielt hast, und das hat mich angemacht."
    
    Jan nickte stumm. Elke zuckte die Achseln und nahm einen weiteren Schluck. „Befriedigst du dich regelmäßig?"
    
    „Ja, schon."
    
    „Kann das niemand anderes für dich übernehmen?"
    
    Jan dachte nach. Sollte er rasch eine imaginäre Freundin erfinden, die ihm angeblich sexuelle Freuden angedeihen ließ? Er beschloss, ehrlich zu sein. „Ich habe leider keine Freundin."
    
    „Wirklich? Schade ... Dabei bist du doch so süß."
    
    Als süß hatte sich Jan bislang nicht gesehen. Stand Elke etwa auf schüchterne Typen wie ihn? Elke musterte ihn von oben bis unten. „Deine Mutter hat mir verraten, dass du eher schüchtern bist und dich schwertust im Umgang mit Frauen."
    
    „Mama hat über mich gesprochen?"
    
    „Da ist doch nichts dabei", fand Elke. „Wir sind gute Freundinnen und da redet man über alles Mögliche."
    
    „Ich finde das jetzt nicht so toll, dass sie über mein Sexleben redet."
    
    „Das verstehe ich."
    
    Jan fühlte sich unwohl in seiner Haut und der Situation definitiv nicht gewachsen. „Vielleicht sollte ich ...
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