1. Marlene


    Datum: 07.07.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAlexis_Q

    ... Fahrerfenster zu mir reingesehen." - "Können Sie sie beschreiben? Wie sah sie aus?" - "Keine Ahnung. Normal. Mittelgroß, schlank, blond, eigentlich ganz hübsch. Aber ihr Gesicht war irgendwie verschwommen, ich kann mich nicht genau erinnern."
    
    Als Paulina zu sich kam, war ein Mann über sie gebeugt. "Können Sie mich hören? Sind Sie bei Bewußtsein?" Mit einiger Anstrengung drehte sie den Kopf in Richtung ihres Autos, etwa zwanzig Meter von ihr entfernt, das nur mehr ein verkohlter Trümmerhaufen war. "Haben Sie mich da rausgezogen?", preßte sie mit heiserer Stimme hervor. "Nein, ich habe Sie gerade erst gefunden. Ich rufe jetzt einen Krankenwagen." - "Nein, das ist nicht nötig."
    
    Obwohl sie am ganzen Körper Schmerzen hatte, gelang es ihr, sich aufzusetzen. "Sie stehen unter Schock, Sie müssen unbedingt ins Krankenhaus. Das war ein schwerer Unfall, womöglich habe Sie Knochenbrüche. Sehen Sie sich doch Ihren Wagen an." Die Schmerzen ignorierend stand Paulina auf und hinkte mühsam in Richtung der Straße. "Meine Knochen sind in Ordnung. Bringen Sie mich einfach nach Hause, okay?"
    
    "Wo wohnen Sie denn?", fragte er, als sie in seinem Auto saßen. Paulina nannte ihm die Adresse. "Wirklich? Ich wohne im gleichen Haus. Im ersten Stock, bin gerade erst eingezogen. So ein komischer Zufall." - "Ja, wirklich komisch." Während der Fahrt grübelte sie über ihr Leben nach. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, daß die Affäre mit Robert vorbei war. Scheiße, er war nicht mal besonders ...
    ... gut im Bett gewesen. Es war Zeit für sie, andere Männer kennenzulernen und sich ein bißchen zu amüsieren.
    
    Paulinas Nachbar half ihr über die Treppe und begleitete sie bis in ihre Wohnung. "Und Sie wollen bestimmt nicht ins Krankenhaus?" - "Nein, es geht mir gut." - "Okay, aber morgen müssen Sie unbedingt zum Arzt gehen." - "Ist gut, ich verspreche es." - "Kann ich noch etwas für Sie tun?" - "Nein, danke. Oder...vielleicht doch."
    
    Sie zog ihn an sich und küßte ihn leidenschaftlich. Während sie ihren Körper lüstern an seinem rieb, streifte sie sich die Träger ihres Kleids über die Schultern. "Ist das eine gute Idee?", preßte er hervor. "Ich glaube nicht, daß Sie in der Verfassung sind für..." - "Doch, das bin ich."
    
    Sie ließ das Kleid zu Boden fallen, riß sich die Unterwäsche vom Leib und knöpfte seine Hose auf. Sein Penis war bereits hart. Er drückte sie gegen die Wand und drang in sie ein. Paulina schlang die Beine um ihn, um in tief in sich zu lassen. Ihr Körper prallte bei jedem Stoß fest gegen die Wand. Das würde noch ein paar zusätzliche blaue Flecken geben, aber auf die kam es jetzt auch nicht mehr an. Es dauerte nicht lange, bis er ejakulierte.
    
    Paulina fühlte sich unglaublich befriedigt. Es war lange her, daß sie so leidenschaftlichen wilden Sex gehabt hatte. "Danke. Für alles", keuchte sie. "Soll ich noch bleiben?", fragte er. "Nein, geh nur." - "Ich schreib dir meine Telefonnummer auf. Ruf mich an, wenn du irgendwas brauchst."
    
    Nachdem er gegangen war, nahm ...
«1234...11»