1. Missratene Verwandschaft Teil 01


    Datum: 07.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySamur13

    ... drei abgebrochenen Ausbildungen eigentlich nur daheim vor der Glotze rum, um dann abends zusammen mit seinen Möchtegern Ghettofreunden um die Häuser zu ziehen und sich von seiner Sozialhilfe zu besaufen.
    
    Überhaupt nicht ihre Welt. Sie erwartete sehnlichst den Tag an dem sie in ihre eigene Wohnung ziehen konnte und das ehemalige Kinderzimmer ihres großen Cousins hinter sich zu lassen.
    
    Außer der Tatsache dass sie in einer heruntergekommenen Sozialwohnung in einem Problembezirk wohnte in dem sie sich nicht traute nach Sonnenuntergang das Haus zu verlassen, gab es auch ein anderes Problem. Ihr gefiel der Blick nicht mit dem ihr Onkel sie manchmal anstarrte wenn er zu viel getrunken hatte. Auch gab es keine Möglichkeit ihr Leihzimmer oder das Bad abzuschließen. Angeblich waren die Schlüssel schon lange verloren gegangen. Das, und die Tatsache dass ihr Onkel nie klopfte bevor er in ihr Zimmer kam hatten dazu geführt dass ihr Onkel sie gestern beim Umziehen überrascht hatte. Bevor er das Zimmer verlassen hatte, hatte sie seine lüsternen Blicke auf ihren kleinen, festen Brüsten gespürt. Nein, es gefiel ihr gar nicht wie er sie anstarrte.
    
    Sein Sohn war kein Stück besser. Gleich am ersten Tag ihrer Ankunft war ihr ein getragener Schlüpfer abhanden gekommen. Sie hatte zwar keine Beweise, hatte jedoch ihren Cousin im Verdacht. Einmal hätte sie schwören können er hätte sie durchs Schlüsselloch auf dem Klo beobachtet.
    
    Die beiden auf ihr Verhalten anzusprechen traute sie sich ...
    ... nicht. Zur sehr war sie von der vorläufigen Wohnmöglichkeit abhängig.
    
    Die Haltestellenansage riss sie aus ihren Gedanken. Sie verließ die S-Bahn und machte sich zu dem heruntergekommenen Plattenbau auf. An dem trostlosen grauen Gebäude angekommen, schnaufte sie kurz durch, schloss die Tür auf und lief die Treppen hoch zu der Wohnung ihres Onkels.
    
    Mia : Ärger mit dem Onkel
    
    Nachdem sie ihren Uni-Kram in ihrem, bzw Kevins Zimmer abgelegt hatte machte sie sich auf in die Küche um sich was zu essen zu machen. Im Haus ihres Onkels wurde so gut wie nie gekocht, warmes Abendessen konnte sie also vergessen. Die Küche war auch so eingesaut, das sie keine Lust hatte sich selber etwas zu kochen. Ein paar Brote mussten also reichen.
    
    Sie öffnete den Kühlschrank und ihre Laune ging in den Keller. Irgendjemand hatte sich an ihren Sachen gütlich getan und Ihren Käse und ihre Wurst geplündert. Wütend stapfte sie ins Wohnzimmer, wo ihr Onkel Gerd vor dem Fernseher saß, genau da wo er gesessen hat als sie am Morgen das Haus verlassen hatte.
    
    „Hast du von meinen Sachen im Kühlschrank genommen? Ich hätte gerne was zu essen gehabt wenn ich nach Hause komme" stellte sie ihn zu Rede. „Manche Leute haben nicht den ganzen Tag Zeit sich was einzukaufen" schob sie in ihrer Wut nach.
    
    Das war ein Fehler. Wie üblich war ihr Onkel um diese Uhrzeit schon reichlich angetrunken und noch reizbarer als sonst.
    
    „Was fällt dir ein. Du undankbares Stück. Ich nehme mir in meinem Haus was ich will." ...
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