1. Nicht alltäglich


    Datum: 10.08.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Sirene

    ... ihn. "Du bist achtzehn, sonst würde ich Dich nicht anfassen", antwortete er und seine Hände machten weiter. Würde er das auch überzeugend gesagt haben, wenn ich erst sechzehn gewesen wäre? Mir wurde immer klarer, Männer wollen eine Fotze zum Ficken. Und mir wurde auch immer klarer, wir Frauen wollen einen Schwanz, der uns fickt.
    
    Ich will dieses Erlebnis hier nicht ausdehnen. Er vögelte mich nach Herzenslust, und ich hatte meinen Spaß und meinen zweiten Höhepunkt. Es war das entscheidende Mal, dass ich mir meiner Macht über einen Mann bewusst wurde. Egal wie alt er ist, halte ihm deine Titten hin und biete ihm deine Möse zum Vögeln an, ich habe noch keinen Mann erlebt, der widerstehen konnte. Aber auch ich war immer wieder fasziniert von dem Ergebnis. Immer weniger verstand ich, warum so viele meiner Freundinnen heirateten. Immer nur einen Mann und immer nur ein und denselben Schwanz, wo doch der Markt unerschöpflich ist.
    
    In den Folgejahren tobte ich mich reichlich aus. Dann wurde der Markt immer enger, weil immer mehr Männer heirateten und, so hatte ich das Gefühl, ausgesperrt zu werden. Aber ich hatte immer noch das Erlebnis mit dem Vater meines damaligen Schulfreundes vor Augen. Und immer mehr verheiratete Männer wollten auch mal wieder was anderes erleben. Auch bei ihnen ist es dann ja so, dass sie immer wieder die gleiche Möse vögeln. Es sind immer wieder dieselben Titten, die sie in Händen halten. Männer stehen auf Abwechslung, wenn man sie lässt. Das ist nicht ...
    ... anders als bei uns Frauen.
    
    Meine Erfahrung mit diesem Vater meines Schulfreundes war für mich hilfreich. Ältere Männer, erfahrene Männer können sehr anregend sein im Bett. Manchmal muss man einfach nur den Markt wechseln, um neue Marktgebiete zu erschließen. Wenn denn kein dreißigjähriger oder Mittdreißiger mehr zur Verfügung steht, dann tut es auch ein vierziger oder ein Mittvierziger. Ich war jetzt fast dreißig Jahre alt.
    
    Es lief mir so ein Vierziger über den Weg. Vielleicht war er auch schon ein bisschen älter. Man muss die Chancen nutzen, wie sie kommen und eben die Männer auch. Es ist kein Jammern und kein Wehklagen, es sind einfach die schönen Erinnerungen, die ich mir bewahre. Dieser Mann war ein Schmuckstück. Er sah gut aus, hatte etwas längere Haare und trat salopp und legere auf. Es war eine Kundenveranstaltung meiner Firma. Ich hatte einen Vortrag über Außenwirkung und Werbung gehalten. Beim anschließenden Empfang oder beim abschließenden Umtrunk, je nachdem wie man es bezeichnet, näherte er sich mir.
    
    Er war kein Werbefachmann sondern ein Einzelhändler, der inzwischen drei Läden in verschiedenen Stadtteilen parallel betrieb. Aber ich verstand was von Werbung, ich umwarb ihn. Mein Businesskostüm war zwar korrekt, aber es war eng geschnitten. Das war ihm sicher nicht entgangen, so wie er guckte. Er lud mich ein, seine Läden zu begutachten. Es schien mir alles gut organisiert. Hinterher lud er mich zum Essen ein. Inzwischen war es Abend geworden. Er lud mich ...
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