1. Daphne


    Datum: 25.08.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byrobin_d

    ... lass uns anfangen".
    
    Wir spielten unseren ersten Satz Einzel. Ich passte meine Spielstärke an Daphne an, um sie nicht knallhart abzuhängen. Haushoch verlieren tut keiner gerne. Trotzdem wurde das Spiel mit der Zeit anstrengend und am Ende des Satzes, in dem ich Sie zuerst auf 21:21 habe herankommen lassen, den ich mir dann aber doch mir 23:21 sicherte, war ich schon gut verschwitzt. Auch Daphne war die Anstrengung anzusehen.
    
    Ich setzte mich erneut für eine Trinkpause auf die Bank, um den Puls wieder ein wenig zu senken. Daphne setzte sich direkt neben mich. Das war glaube ich das erste Mal, dass sich unsere Körper berührten, wenn man mal von dem obligatorischen Abschlagen nach einem Spiel absah. Ein wenig anders wurde mir schon, ihren warmen Körper so direkt an meiner Seite zu spüren.
    
    "Das hast Du doch absichtlich so knapp gemacht", meinte sie mit einem Grinsen.
    
    Ich antwortete vorsichtshalber nicht. Wir wussten beide, dass ich der bessere Spieler war. Allerdings wusste ich auch, dass sie für meine Rücksicht dankbar war. Das taten bei Weitem nicht alle. Viele Spieler suchten regelrecht nach den Schwächen ihrer Gegner, um sie dann nur um so schneller fertig zu machen. Das war eine Spielweise, die mir nicht lag. Daphne wusste, dass ich spielte, um Spaß zu haben und dass ich auch kein schlechter Verlierer war.
    
    Wir blieben bestimmt 2 Minuten so sitzen, bis sie schließlich ihren Kopf auf meine Schulter legte und ein "Danke" in meine Richtung ...
    ... murmelte.
    
    "Wofür?"
    
    Anstatt zu antworten fragte sie "Warum bist Du immer so lieb?". Sie klang ein wenig melancholisch dabei.
    
    Ich schluckte. Mir war nicht klar, wie ich mit der körperlichen Nähe, die auf einmal zwischen uns herrschte, umgehen sollte.
    
    "Ich weiß halt, dass es keinen Spaß macht, immer haushoch gegen die Wand gespielt zu werden", antwortete ich.
    
    "Ach Du Doof, das mein' ich doch gar nicht", antwortete Daphne. Aber das Lachen kehrte in ihre Stimme zurück und sie sprang wieder auf.
    
    "Komm, wir spielen noch einen Satz. Diesmal spielst Du aber richtig, klar?"
    
    "Du Luder, Du bist doch nur zu faul um zu laufen", lachte ich zurück.
    
    Daphne streckte mir nur die Zunge heraus, als sie auf die andere Seite vom Netz ging. "Nimm den Waschlappen rein, sonst beiß' ich ihn Dir ab", warf ich in ihre Richtung, als ich den ersten Aufschlag machte. Auch Daphne verfiel in ein Lachen und der Ball ging unberührt hinter ihr zu Boden.
    
    "Das war unfair, den machst Du gefälligst nochmal", bestimmte Sie lachend.
    
    Den gefallen tat ich ihr gerne. Wir spielten einen lockeren Satz, bei dem nicht viel Bewegung aufkam, aber wir hatten dafür um so mehr Spaß, da wir aus dem Scherzen und Necken irgendwie nicht mehr heraus fanden.
    
    Gegen Ende des Satzes kam dann irgendwann von ihr die Frage "Wieviel steht's denn eigentlich"? "15:15" antwortete ich, da ich wusste, dass sie eh nicht mehr mitgezählt hatte. Dass ich in Wahrheit schon längst mit 21:10 gewonnen hatte, wollte ich ihr nicht sagen. Ich wollte ...
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