Emma Watson - 20 Shades of Red 17
Datum: 26.08.2022,
Kategorien:
Berühmtheiten
Autor: byFuzzy1963
... mich vögeln möchtest?" vollendete sie den Satz und fand fast Gefallen daran, dass Emma das hören konnte.
„Nun ja, unter andern Umständen wäre das sicher eine Option, liebe Emilia. Aber ich bin Produzent und Du bist Schauspielerin und seitdem Freund Harvey sich nicht beherrschen konnte.... Besser nicht."
Emilia lächelte schelmisch. Er war also doch nicht so ein Weiberheld. Sie hatte fest damit gerechnet, dass er sie jetzt nehmen würde, gleich hier auf der Anrichte und das Emma, während er sich in ihr austobte, zuhören musste. Dass er es nicht tat, überraschte sie fast etwas.
Mike setzte sich wieder auf seinen Hocker und goss Wein nach.
„Auf Dich. Und dass Dein nächster Freund Dich so zu schätzen weiß, wie Du bist..."
Sie saßen noch eine halbe Stunde in der Küche, tranken Rotwein, aßen Käse dazu und plauderten über Filme, Projekte und Chancen. Emma stand stumm in der Ecke, sie wurde in keiner Weise in das Gespräch einbezogen. Sie fühlte sich in dieser halben Stunde sehr, sehr allein...
...ooo000ooo...
Nachdem Emilia sich in das Gästezimmer zurückgezogen hatte, machten auch Mike und Emma sich fertig fürs Bett. Das geschah wieder schweigend, und Emma wusste nicht recht, wie sie Mikes Schweigen deuten sollte.
Als sie im Bad fertig war und in ihrem Pyjama in das Schlafzimmer kam, saß Mike schon im Bett, den Oberkörper an die Rückwand des Verbaus gelehnt. Sie sagte nichts, hatte sich aber vorgenommen, sich an ihn zu kuscheln und sich in aller Form für ihren ...
... Wutausbruch zu entschuldigen.
Sie wollte gerade ins Bett krabbeln, als Mike den Kopf schüttelte.
„Nein, junge Dame, Du schläfst heute am Boden vor dem Bett. Nimm Dir drüben das Schafsfell als Unterlage, einen Polster und eine Decke kriegst Du von mir."
Seine Stimme ließ sie wie immer sofort in den Gehorsamkeitsmodus verfallen. Sie versuchte nicht einmal zu diskutieren. Sie ging durch den Raum, um sich das Schafsfell, das normalerweise über dem großen Lehnstuhl lag, der auch im Raum stand, zu holen. Sie musste in dem Moment wirklich die Tränen zurückhalten, doch hielt sie sich eisern an den eigenen Vorsatz, nichts zu tun, was Mike dazu bringen könnte, sie ins Spielzimmer zu bringen. Auch wenn mit Emilia ein Gast im Haus war, die Wände und Türen waren schalldicht und Mike, das wusste sie jetzt, noch immer nicht versöhnt.
Sie trat an die Bettseite und Mike sah mit den Augen in Richtung Boden. Gehorsam legte sie das Schafsfell aus, nahm mit einem leisen „Danke" Decke und Polster in Empfang, die Mike ihr hinhielt und rollte sich, so gut es ging, auf dem unbequemen Schlafplatz zu Füßen von Mike ein. Der wartete noch einen Moment, dann löschte er das Licht.
Emma wusste nicht, ob sie ihn ansprechen sollte, aber sie entschied, es sein zu lassen. Offenbar war er noch nicht besänftigt. Es tat ihr ja auch leid, aus einer Emotion heraus Emilia und ihn so beleidigt zu haben, aber konnte er nicht auch etwas Verständnis für sie aufbringen? Sie hätte ja alles erklären können und ...