1. Gutenachtgeschichte


    Datum: 05.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byegonhoppe73

    ... handeln."
    
    „Aber es muss etwas geben, das ich tun kann", entfuhr es ihr. „Ich bin bereit, alles zu tun, egal wie ekelerregend oder schmerzhaft."
    
    „Ich werde nicht so böse wie du, nur damit du deinen Job retten kannst. Außerdem würdest du mich, egal was du getan hast, immer noch nicht respektieren."
    
    „Aber ja! Ich verspreche es."
    
    „Du kannst alles versprechen, was du willst. Das wissen, dass du mir nachgegeben hast, wird immer da sein. Respekt muss man sich verdienen. Gibt es einen Weg das zu tun? Ich weiß nicht, aber du hast heute abend eine Sache bewirkt. Du hast mir gezeigt, dass ich vor einem Problem davonlaufe, anstatt mich damit zu befassen. Ich schäme mich ein wenig. Ich habe es mir nicht anders überlegt, aber ich werde mir darüber Gedanken machen."
    
    „Nicu, ich bitte dich", flehte sie. „Du hast mir gerade einen Hoffnungsschimmer gegeben. Aber es sind nur noch ein paar Tage, bis mein Leben vorbei ist. Bitte beeile dich."
    
    Sie beugte sich vor, gab ihm einen Kuss auf die Wange und stand auf. Er rieb sich die Wange, stand ebenfalls auf und beobachtete ihren schönen Körper, als dieser sich mit den Stühlen von ihm entfernte.
    
    *************
    
    In dieser Nacht bemerkte er, dass sie lebhafter als gewöhnlich wirkte und den Auftritt gestochen scharf vollführte. Danach machte er ihr ein Kompliment.
    
    „Es ist, weil du mir Hoffnung gegeben hast", gab sie zurück. „Ich habe es dir nicht gesagt, aber ich habe über unseren Auftritt nachgedacht. Du hast so viele gute ...
    ... Ideen, aber ich wollte nie gestört werden. Jetzt merke ich, was wir zusammen haben und wie wertvoll es für uns beide werden könnte."
    
    „Obwohl du mich hasst, bin ich bereit, daran zu arbeiten. Du hast Recht, wir sollten die komischen Möglichkeiten deiner Größe und meines Körpers besser nutzen. Ich denke, wir können es noch lustiger machen, indem wir mehr zweideutige Witze für die Erwachsenen und mehr Slapstick für die Kinder einbauen. Vielleicht können wir eines Tages den Zwergenwurf loswerden."
    
    „Ich weiß, dass du denkst, ich sage das nur, weil ich verzweifelt bin, aber ich sage dir die Wahrheit. Eines Tages, so hoffe ich, verdiene ich dein Vertrauen."
    
    Er antwortete nicht, aber auf dem Weg zurück zu seinem Wagen begann er zu überlegen, und war bis spät in die Nacht auf, machte irgendwelche Notizen auf Papier, strich sie durch und schrieb erneut andere.
    
    Ein paar Tage später, nach dem Frühstück, klopfte er an ihre Tür. Ihre Antwort war nicht freundlich, bis sie die Tür öffnete und ihn erblickte.
    
    „Hallo, Nicu", säuselte sie mit fröhlicher Stimme. „Ich freue mich, dich zu sehen."
    
    Da wette ich drauf, dachte er, aber zu ihr sagte er: „Darf ich reinkommen?"
    
    „Natürlich", bestätigte sie. „Bitte entschuldige das Durcheinander."
    
    Er sah sich um und bemerkte, dass ihr Wagen makellos sauber und geschmackvoll eingerichtet war.
    
    „Bitte setz dich hierher. Darf ich dir eine Tasse Kaffee machen?"
    
    „Danke", kam es von ihm. „Hast du jetzt etwas Zeit zum Reden, oder soll ich ...
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