-
Ein Studentenleben in den 80ern 07
Datum: 11.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein
... zog sie hoch. Zusammen spurte-ten beide ins Wasser und schwammen fast um die Wette in Richtung einer kleinen, geschützten Bucht. Dort nahmen die beiden während der nächsten Stunde an der Außenwelt nicht mehr teil. Im zum Glück ziemlich warmen Wasser drückten, küssten und streichelten sie sich, dass es eine wahre Freude war. Zu unzüchtigen Handlungen kam es nicht. Aber sie waren eben verliebt. Sehr verliebt. So verliebt, dass sie von ihrer Umgebung nichts mehr mitbekamen. Bis Christoph irgendwann merkte, dass etwas anders war als vorher. Es war nämlich plötzlich deutlich dunkler geworden. „Ach Du Schande! Schau mal da! Das sieht gar nicht gut aus!" Unerwartet und unvermittelt hatte sich eine bedrohliche Wolkenfront ausgebaut. Nicht irgendwo am Horizont, sondern schon sehr nahe am Stausee. Und leise hörte man es im Hintergrund auch schon grummeln. Ein mächtiges Gewitter war im An-marsch. „Schwimmen wir erst mal zurück zu unseren Sachen. Und dann schnell aufs Fahrrad. Vielleicht schaffen wir es noch halbwegs trocken nach Hause", meinte Pia. Sie schafften es nur gerade so eben bis zum Stadtrand, wo sie Zuflucht in einem Wartehäuschen einer Bushaltestelle fanden. Gerade noch rechtzeitig. Keine zehn Sekunden nachdem sie unter das Dach geflüchtet waren, öffneten sich alle Him-melsschleusen und es goss aus Eimern. Zugleich donnerte es ohrenbetäubend, und zwar nur etwa 5 Sekunden, nachdem der Blitz zu sehen war. Das Gewitter war also nicht mehr weit weg. Anfangs ...
... überwog die Freude, dass sie es ins Trockene geschafft haben. Das gab den beiden natürlich auch die Möglichkeit, sich wieder ausführlich miteinander zu beschäftigen: Zungenküsse, wildes Streicheln, geflüsterte Liebesschwüre. Wunder-schön! Nur das Wetter spielte nicht mit. Als das Gewitter nach einer dreiviertel Stunde end-lich weitergezogen war, kehrte nicht etwa die Sonne wieder zurück, wie man das eigentlich erwartet hätte. Der Starkregen ging vielmehr in einen stabilen Dauerregen über, dessen Ende überhaupt nicht absehbar war. Die beiden waren so mit sich beschäftigt, dass sie diese metereologische Besonderheit zunächst gar nicht zur Kenntnis nahmen. Irgendwann begann Pia aber doch damit, ihrem Unmut Luft zu machen. „Oh Mann, das hört ja gar nicht mehr auf! So kuschelig ist es auf Dauer hier auch nicht. Mir wird auch langsam kalt. Und natürlich habe ich auch gar keinen Pulli dabei. Was machen wir denn jetzt." „Wir können ja weiterfahren. Zu mir ins Wohnheim sind es nur ungefähr zehn Minuten von hier. Da sind wir dann zwar komplett nass, wenn wir ankommen. Aber wir können uns ja gleich unter die heiße Dusche stellen. Vielleicht finde ich auch ein paar trockene Sachen für Dich im Schrank. Und Kaffee und Tee habe ich auch zuhause." „Klingt wie ein Plan. Lass uns losradeln." Es wurden dann zwar doch eher 15 Minuten, aber wenigstens waren die beiden danach im Trockenen und Warmen. Pia zeigte sich angemessen beeindruckt von Christophs Studentenbude: „Schön hast Du es ...