1. Die Mitte des Universums Ch. 086


    Datum: 15.09.2022, Kategorien: Selbstbefriedigung / Spielzeug Autor: byBenGarland

    ... Schüsseln. Als sie sich gesetzt hatte, fiel mir auf, wie erschöpft sie wirkte. Hanh beugte sich tief über die Schüssel, da sie ja nicht sehen konnte, was sie aß und wohl nicht kleckern wollte. Ich streichelte ihr ab und zu den Rücken, und genoss die Ruhe hier im Haus. Wir aßen, ohne viel zu reden. Auf der anderen Seite des Tisches stand der noch zugeklappte Laptop, und ich fragte mich, ob wir ihn heute zum Übersetzen brauchen würden.
    
    Was ich witzig fand, war, dass Hanh, als sie mit ihrer Suppe fertig war, sich wieder an meinem Bein entlangtastete und sich offenbar wieder auf meinen Schoß setzen wollte. Ausgelaugt und glücklich wie Frau Yen war, quittierte sie das mit einem mütterlichen Lächeln, aber dann klingelte ihr Telefon. Ich versuchte, an Hanhs Gesicht herauszufinden, ob es vielleicht etwas war, was uns oder den Nachmittag betraf, wurde aber nicht richtig schlau. Als Yen aufgelegt hatte, sagte sie:
    
    „Das war der Zahnarzt."
    
    Ich fragte radebrechend nach, ob der Termin verschoben worden war, da uns das mehr Zeit gegeben hätte, gemeinsam Hanhs kleine Möse zu massieren, aber Hanh sagte nur kurz auf Vietnamesisch:
    
    „Ja. Nein. Mutter Yen muss jetzt gleich gehen."
    
    ‚Mutter' -- oder ‚Mütterchen' -- war die Anrede für jede Frau, die eine Generation älter war.
    
    Oh. Was konnten wir denn nun machen? Sollte ich wirklich unverrichteter Dinge wieder abziehen müssen, oder hatten wir nicht doch noch Zeit für einen wie-auch-immer-gearteten Quickie? Ich sah keine Uhr und ...
    ... hatte auch kein Telefon dabei, und so fragte ich Frau Yen, ob sie wirklich jetzt losmusste. Sie sagte mir, dass die Schwester aus der Praxis angerufen hatte, weil gerade niemand im Wartezimmer saß, und es somit günstig wäre, gleich vorbeizukommen. Yen überlegte noch eine kleine Weile, während der wir sie gebannt anschauten. Mein Gott, war das spannend. Dann sagte sie:
    
    „Bruder Ben, können Sie Hanh nach Hause fahren? Ich meine nachher, wenn Sie fertig sind? Ich muss nach dem Zahnarzt gleich wieder in mein Büro ... Hanh wohnt in der Tran-Hung-Dao-Straße 158 ..."
    
    Ich wusste ungefähr, wo das war, verstand jedoch nicht sofort, warum ich Hanh fahren sollte, aber dann dämmerte mir, dass Yen uns nun hier für eine oder zwei Stunden alleinlassen wollte. Eine kräftige Welle heißen Begehrens schwappte sogleich über mich, die noch verstärkt wurde, als ich vorn an Hanh unter ihrem Oberteil nach oben griff und bemerkte, dass sie keinen BH trug. In weiser Voraussicht hatte sie ihn wohl gleich oben auf Pamelas Bett liegengelassen.
    
    Hanh schnaufte kurz, als ich ihre kleinen Halbkugeln presste, und ich küsste kurz ihren Hals -- vergessend, dass Frau Yen noch neben uns stand. Nun ging sie noch einmal kurz nach oben, um sich fertig zu machen, und brachte aus irgendeinem Grund die Ölflasche mit; so, als ob sie ahnte, was hier gleich passieren würde. Sie nickte uns zum Abschied zu, bat mich, die Tür komplett zuzuziehen und merkte noch an, dass wir auch Pamelas Zimmer benutzten könnten.
    
    Ich ...
«12...456...11»