Die Reise der USS-Ariel 04
Datum: 16.09.2022,
Kategorien:
Berühmtheiten
Autor: by_Faith_
... seinem Quartier lag Susan neben ihm im Bett und diesmal war er es, der ihr Beistand gab. Es brach ihm das Herz, nicht alle von ihnen im Arm halten zu können. Er gab der dunkelhäutigen Blondine das Gefühl von Geborgenheit, stellvertretend für den Rest der Crew.
Der Commander wusste nicht, wann er eingeschlafen war und wie lange er geschlafen hatte, als Susan heftig zuckte und ihn aufschrecken ließ. Drei Sekunden später ertönte der schiffsweite Alarm. Er sah die ersten Feuersalven der Angriffswelle durch das Fenster seines Quartiers.
Sie kamen ihm zahlreicher und aggressiver vor, feuerten ihre Salven und katapultierten sich zur Seite, bevor das Gegenfeuer traf.
»Nach drei Uhr -- jetzt«, flüsterte Susan zitternd in seinem Arm. Er sah den Fighter, den sie meinte. Er katapultierte sich exakt auf Susans Vorhersage aus der Flugbahn der USS-Ariel.
»Du kannst das vorausahnen?«
Susan hatte Tränen in den Augen und schaute ihn mit verlorenem Blick an.
»Sie wollen uns töten und alles kaputtmachen.«
»Sie wollen die technischen Systeme und unsere Rohstoffe«, sagte der Commander beiläufig. Mit Susan an der Hand sprang er aus seinem Bett und zerrte das Mädchen im Nachthemd hinter sich her. Barfuß eilten sie den Korridor entlang. Über das Comsystem nahm er Kontakt mit Lt. Menita auf der Brücke auf und befahl: »Transferieren Sie die Kontrolle eines oberen Backbordgeschützes auf Holodeck drei.«
»Sir?«
»Sie haben mich verstanden!«, herrschte er die Chefingenieurin an, ...
... »Wie lange dauert das?«
»Drei Minuten.«
»Sie haben zwei Minuten.«
Auf Holodeck drei befahl er dem Computer, den virtuellen Geschützstand eines Typ 10 Phasers darzustellen. Es erschien ein Sitz mit zwei Abzugsvorrichtungen, sowie einem Display zur Zielerfassung. Kurz darauf hatte Lt. Menita die Kontrolle eines Zwillingsgeschützes auf das Holodeck umgeleitet.
»Setz dich!«, befahl der Commander dem verängstigten Mädchen und musste sie unsanft auf den Sitzplatz schubsen.
»Auf dem Bildschirm siehst du das Zielgebiet aus der Perspektive des Geschützes«, erklärte der Commander. Sie schaute ihn ängstlich an. Er gab ihr einen Klaps auf die Wange und drehte ihren Kopf zum Display.
»Reiß dich zusammen!«, blaffte er sie an und erklärte ihr, wie sie das Geschütz drehen und die Höhenwinkel steuern konnte. Die Bedienung war intuitiv.
»Wenn du die Abzüge drückst, feuert das Geschütz«, erklärte er abschließend, »Und jetzt konzentriere dich auf den nächsten Angreifer in deinem Feuerbereich. Da kommt wieder einer!«
Susan saß mit verheulten Augen und zitternden Lippen auf dem virtuellen Geschützstand und starrte auf das Display. Die Vorrichtung war für größeres und schwereres Bedienpersonal ausgelegt, wodurch ihr schlanker Körper geradezu schmächtig wirkte.
»Er wird nach oben, auf elf Uhr ausweichen«, sagte sie, als der Fighter noch kaum zu sehen war und das Feuer eröffnete. Sie gab eine Salve aus dem Doppelgeschütz ab und verfehlte den Fighter knapp. Susan rang mit ...