1. Ausbildung bei Onkel Günther E01


    Datum: 24.10.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMsTroublemaker

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    „Günther, entweder die Süße vom Empfang -- oder der Deal platzt! Entscheid dich, andere Firmen freuen sich mit Sicherheit auch über das Investment. Andere Firmen, bei denen der Chef weiß, wie man gute Geschäftspartner behandelt!" Günther Dreibeck hatte seine Lesebrille auf dem großen Mahagoni-Schreibtisch vor sich abgelegt und schaute seinen Geschäftspartner und -- hoffentlich -- bald Großkunden mit müden, schlaflosen Augen an. So kannte ihn Hans-Werner gar nicht. Eigentlich war Günther stets die Professionalität in Person. Der erfolgreiche Investmentmanager hatte stets einen klaren, sortierten Blick, wirkte niemals schlaftrunken und hatte stets nur das eine im Kopf -- Geld, viel Geld. Hans-Werner wusste nicht, ob Günther für Geld über Leichen gehen würde. Was er aber wusste, und das aus eigener Erfahrung, dass Günther wenn es um das liebe Bare ging weder Freunde kannte noch lange verhandelte. „Hans. Ich habe es dir doch erklärt. Nadine ist meine Nichte. Meine Schwester würde mir nicht nur den Kopf abreißen, wenn ich deiner Forderung zustimmen würde. Schlimmer. Die würde das meiner Frau erzählen und die Scheidung wäre sicher." „Stimmt, Günther. Es ist DEINE Schwester, die viel Theater um nichts machen würde. Es ist nicht MEINE Schwester. Aber den Auftrag, den vergebe ICH! Also -- die süße Nadine, oder ich suche mir für das Bauprojekt einen anderen Investmentmanager. Schade eigentlich..."
    
    Hans-Werner stand auf und ...
    ... rückte seine blau-weiß karierte Krawatte zurecht. Beim Griff zu seinem Aktenkoffer schaute er seinen Geschäftspartner noch einmal eindringlich an. Irgendwie erheiternd, wie Günther so verzweifelt, so zusammengesackt da saß, der ach so erfolgreiche Geschäftsmann, fast schon winselnd wie ein Köter „Gut, Günther. Ich will deine kostbare Zeit nicht weiter in Anspruch nehmen. Bis morgen Mittag erwarte ich eine klare Zusage, sozusagen ein Commitment, dass du weiterhin an der Zusammenarbeit mit mir interessiert bist. Alles andere als eine klare, eindeutige Bestätigung, würde ich als Zeichen interpretieren müssen, um mich auf die Suche nach einem anderen Geschäftspartner zu machen. Ich finde den Weg!"
    
    Mit diesen Worten drehte sich Hans-Werner herum und ging, ohne Günther eines weiteren Blickes zu würdigen, aus dessen Büro raus, das gefühlt größer war als das Wohnzimmer so mancher Familien im zukünftigen Hochhaus, für dessen Investition er sich heute mit dem Geschäftsführer der Investmentfirma getroffen hatte.
    
    Auf dem Weg zum Empfang, der den Weg aus dem Bürokomplex ebnen würde, verharrte Hans-Werner dann doch nochmals einen Moment. Zu ansprechend war der Anblick der beiden Assistentinnen. Da war Kathrin. Diese kleine Business-Schlampe, dachte sich Hans-Werner und musste in sich hinein grinsen. Die Freude mit ihr hatte er bereits jeweils als Obulus für seine Unterschrift unter die letzten drei Verträge, die einen Gesamtwert von bis zu 2 Millionen Euro in die Kassen von Günther ...
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