1. Mit Tina auf dem Schützenfest


    Datum: 12.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byPeterMai75

    Ich lernte Tina letztes Jahr auf dem Schützenfest kennen. Der Abend war schon fortgeschritten, als ich mich zum Festzelt aufmachte. Es wurde langsam dunkel. Die Musik war so laut, dass sie mich ohnehin nicht schlafen lassen würde.
    
    Tina stand an der Seite und versuchte vergebens ein Zündholz für ihre Zigarette anzuzünden. Immer wieder brach ihr ein Holz über und die Zigarette in ihrem Mund wackelte.
    
    Sie war ein hübsches Mädel, das erkannte ich auf dem ersten Blick. Sie hatte rechts gescheiteltes, hinten hochgestecktes kastanienbraunes Haar und blaue Augen. Sie trug ein rosa Cocktailkleid mit engem Oberteil und bis zu den Knien reichenden weiten Chiffonrock. Um die Schultern trug sie ein winzig kleines schwarzes Jäckchen.
    
    Ich ging zu ihr hin und sagte: „Hi, kann ich dir helfen?"
    
    Sie schaute mich etwas angesäuert an und schimpfte mit dem Stengel zwischen den Lippen: „Ich weiß nicht, was mit diesen Dingern los ist. Sie brechen mir immer wieder ab."
    
    Ich merkte sofort, dass sie etwas zuviel getrunken hatte und lächelte.
    
    „Ich bin Peter. Gib mal die Streichhölzer, ich mach dir eins an."
    
    „Martina, aber sagt ruhig Tina zu mir", antwortete sie und reichte mir die Schachtel.
    
    Ich nahm ein Zündholz heraus und strich es an der Reibfläche entlang. Es entzündete sich sofort. Tina beugte sich vor und zündete ihre Zigarette an. Kurz bevor mich der Rauch vom ersten Zug einhüllte, nahm ich wahr, wie gut Tina roch.
    
    „Danke", sagte sie und lächelte mich an. Ihr Ärger ...
    ... schien verflogen. „Du hast ja gar keine Zigarette. Magst du eine haben?", fragte sie und reichte mir die Schachtel.
    
    „Lass mal", lehnte ich ab. „Ich habs mir vor ein paar Jahren abgewöhnt."
    
    „Das hab ich schon ein paarmal probiert, bin aber immer gescheitert. Und jetzt steh ich wieder mal alleine hier draußen und inhalier meine Dosis Nikotin..."
    
    „Alleine?", fragte ich und lächelte sie an.
    
    „Okay, nicht ganz", erwiderte sie und lächelte auch.
    
    „Und ich hätte dich nicht kennengelernt", sagte ich und schaute ihr in die wunderschönen blauen Augen. „Du siehst klasse aus -- bist du die Königin?"
    
    Sie prustete vor Lachen.
    
    „Nein, nein, ich bin nur eine von den Begleiterinnen, die die alten Böcke beim Umzug durchs Dorf gern vor sich her laufen haben, um mehr Publikum anzuziehen."
    
    „Und ich häng den Nachmittag über vor dem Fernseher anstatt zuschauen zu kommen. Da hätte ich das beste beinahe verpasst..."
    
    „Schmeichler", antwortete sie. „Gehst du mit rein?", fragte sie, nachdem sie ihre abgerauchte Kippe in den Sandeimer gesteckt hatte.
    
    „Gern", erwiderte ich und sie fasste mich bei der Hand, als wenn wir uns schon länger kännten.
    
    Drinnen war es tatsächlich furchtbar laut. Eine Bigband spielte auf der Bühne gegenüber dem Eingang des Festzelts. Davor befand sich eine Tanzfläche, die gut besucht war. Hoffentlich wollte Tina nicht auch noch tanzen, dachte ich.
    
    Sie machte sich etwas lang und schrie mir fast ins Ohr: „Möchtest du was trinken? Ich hab noch ein paar ...
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