1. Quid Pro Quo Ch. 03


    Datum: 20.11.2022, Kategorien: Betagt, Autor: byOmega666

    ... Monaten gekauft, als sie ihren Arsch zur Aufbesserung ihres Sexlebens ihrem Mann Klaus zum Geschenk machen wollte. Er war aber seinerzeit nicht daran interessiert gewesen. Trottel.
    
    Am Silvesternachmittag telefonierte sie per WhatsApp Videoanruf mit Klaus. In Japan war bereits das neue Jahr eingeläutet worden. Klaus war mehr als nur angetrunken. Im Hintergrund sah Michaela, wie sich einige Geschäftsmänner mit leicht bekleideten Asiatinnen vergnügten. Offensichtlich war auch Klaus zu einer „geschäftlichen" Silvesterparty eingeladen worden.
    
    Ein wenig eifersüchtig berichtete sie ihrem Mann ungefragt davon, dass die beiden Vorstände seiner Firma alle Bereichsleiter mit Anhang und wohl auch einige Geschäftspartner zu sich nach Hause eingeladen hätten, um gemeinsam aufs neue Jahr anzustoßen. Da er ja leider so weit weg wäre, würde sie alleine „ihre Fahne hochhalten" müssen, so wie er es ja wohl in Japan getan hätte. Dabei lächelte sie ihn wissend an. Klaus erwiderte nur, dass das ja schön wäre und sie sich gut amüsieren solle.
    
    Pünktlich um 21 Uhr 30 kam das bestellte Taxi. Die Fahrt zu den Schultes dauerte nur knapp 20 Minuten. Michaela wies den Taxifahrer an, an dem Haus vorbeizufahren und erst an der nächsten Straßeneinmündung zu halten. Sie bezahlte und stieg aus. Es waren nur wenige Menschen auf der Straße. Diese bemerkten sie nicht, als sie sich langsam der Eingangstür der Villa näherte.
    
    Um genau 22 Uhr betätigte sie die Türklingel. Ein als Page kostümierter ...
    ... junger Mann öffnete die Tür und ließ Michaela eintreten. Nachdem er ihren Mantel entgegengenommen hatte, forderte er Michaela auf, ihm ihr Smartphone und sonstige Kameras auszuhändigen. Er begründete dies damit, dass dies eine private Veranstaltung wäre, von der keine Fotos oder Videos gemacht werden dürften.
    
    Michaelas Handy wurde in einer mit ihrem Namen beschrifteten Tüte verpackt und in einem Schrank mit vielen bereits vorhandenen Geräten verstaut. Anschließend führte der Page Michaela in den Festsaal des Hauses.
    
    Es dauerte ein wenig, bis sich Michaelas Augen an die schummerige Beleuchtung im Raum gewöhnt hatten. Sie konnte aber sofort die ausgelassene Stimmung fühlen. Eine Live-Band spielte im Hintergrund einen Charleston.
    
    So wie Michaela es überblicken konnte, waren nur Frauen im mittleren Alter und im Gegensatz dazu deutlich jüngere Männer im Raum. Die Frauen waren alle im Stil der Goldenen Zwanziger bekleidet, die Herren im Smoking. In den Ecken des Raumes standen junge Pagen, ebenso an der Getränke- und Speiseausgabe. Es wurde offensichtlich viel getrunken, gelacht und getanzt und manch ein Pärchen konnte sie beim ungenierten Knutschen und Fummeln beobachten.
    
    Mario Schulte stand plötzlich wie aus dem Nichts vor ihr. Er begrüßte sie überschwänglich, lobte ihr Aussehen.
    
    „Meine liebe Michaela, ich freue mich, dass Sie meine Einladung angenommen haben. Ich habe allerdings auch nichts anderes erwartet, von der Hauptattraktion des Abends. Kommen Sie, ich stelle ...
«1234...8»